Obermosbach
Ortsteil des Marktes Dentlein am Forst
From Wikipedia, the free encyclopedia
Obermosbach ist ein Gemeindeteil des Marktes Dentlein am Forst im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Obermosbach liegt in der Gemarkung Dentlein am Forst.[3]
Obermosbach Markt Dentlein am Forst | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 9′ N, 10° 27′ O |
| Höhe: | 461–473 m ü. NHN |
| Einwohner: | 29 (2017)[1] |
| Postleitzahl: | 91599 |
| Vorwahl: | 09855 |
Geographie
Der Weiler liegt am Obermosbacher Graben, einem rechten Zufluss des Pflatterbachs, der wiederum ein rechter Zufluss der Wieseth ist. Im Süden grenzt der Burker Wald an, im Norden das Flurgebiet Sauerweiher, 0,5 km östlich liegt das Mosbacher Feld, 0,5 km südwestlich erhebt sich der Fichtberg. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Fetschendorf (1 km nordwestlich) bzw. nach Untermosbach (1,3 km nordöstlich).[4]
Geschichte
Obermosbach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 bestand der Ort aus 7 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das ansbachische Verwalteramt Forndorf. Grundherren waren das Verwalteramt Forndorf (2 Halbhöfe, 2 Gütlein, 1 Häuslein), das eichstättische Stiftskapitel Herrieden (1 Gütlein) und die Reichsstadt Dinkelsbühl (1 Gütlein).[5][6] Um 1800 hatte die Reichsstadt Dinkelsbühl keine grundherrlichen Ansprüche mehr, dafür aber Feuchtwangen über nunmehr 6 Anwesen.[7] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Obermosbach dem Steuerdistrikt Wieseth und der Ruralgemeinde Dentlein am Forst zugewiesen.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Ursula (Dentlein am Forst) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Raphael (Großohrenbronn) gepfarrt.[18] Heute gehören die Einwohner evangelischer Konfession zur Kirchengemeinde Wieseth.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Obermospach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 200 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Obermusbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 203 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Ober-Mußbach. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 359 (Digitalisat).
Weblinks
- Obermosbach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 27. November 2021.
- Obermosbach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 17. September 2019.
- Obermosbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 19. April 2025.