Oberpleichfeld
Gemeinde in Bayern, Deutschland
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Oberpleichfeld ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 53′ N, 10° 5′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Würzburg | |
| Verwaltungsgemeinschaft: | Bergtheim | |
| Höhe: | 263 m ü. NHN | |
| Fläche: | 8,65 km² | |
| Einwohner: | 1143 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 132 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97241 | |
| Vorwahl: | 09367 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WÜ, OCH | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 79 169 | |
| Gemeindegliederung: | 1 Gemeindeteil | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Am Marktplatz 8 97241 Bergtheim | |
| Website: | oberpleichfeld.de | |
| Erste Bürgermeisterin: | Martina Rottmann (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Oberpleichfeld im Landkreis Würzburg | ||
Geographie
Lage
Die Gemeinde liegt in der Region Würzburg, etwa 13 Kilometer nordöstlich der Stadt. Die Pleichach, ein Zufluss des Mains, fließt durch die Gemeinde und berührt den Ort im Norden.
Gemeindegliederung
Außer dem Pfarrdorf Oberpleichfeld gibt es keine weiteren Gemeindeteile.[2][3]
Es gibt auf dem Gemeindegebiet nur die Gemarkung Oberpleichfeld.[4] Sie hat eine Fläche von 8,646 km² und ist in 1313 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6585,14 m² haben.[5][6]
Geschichte
Bis zur Gemeindegründung
Als Teil des Hochstiftes Würzburg, das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, wurde Oberpleichfeld 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg (1805) Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit dem es 1814 endgültig zu Bayern kam. Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde.
Einwohnerentwicklung
- 1961: 731 Einwohner
- 1970: 834 Einwohner
- 1987: 908 Einwohner
- 1991: 963 Einwohner
- 1995: 1010 Einwohner
- 2000: 1046 Einwohner
- 2005: 1040 Einwohner
- 2010: 1074 Einwohner
- 2015: 1070 Einwohner
- 2017: 1117 Einwohner
- 2021: 1132 Einwohner[7]
Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 946 auf 1137 um 191 Einwohner bzw. um 20,2 %. Quelle: BayLfStat
Politik
- ULO: 7
- CSU: 5
Gemeinderat
Der Gemeinderat hat 12 Sitze. Bei der Kommunalwahl vom 15. März 2020 haben von den 894 Stimmberechtigten 671 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, womit die Wahlbeteiligung bei 75,06 % lag.[9]
Bürgermeister
- 1985–1990: Rainer Weis (CSU)
- 1990–2002: Josef Jandl (CSU)
- 2002–2008: Franz Olbrich (CSU)
- 2008–2015: Raimund Hammer (ULO)
- 2015–: Martina Rottmann (CSU)
Bei der Kommunalwahl vom 15. März 2020 wurde Martina Rottmann mit 64,04 % der Stimmen wiedergewählt; sie ist seit 20. Januar 2015 im Amt.[10]
Wappen
| Blasonierung: „In Rot eine silberne heraldische Lilie.“[11] | |
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Wappenführung seit 1958 |
Bau- und Bodendenkmäler
Wirtschaft und Infrastruktur
Arbeitsplätze
2017 gab es in der Gemeinde 80 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Von der Wohnbevölkerung standen 509 Personen in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Damit war die Zahl der Auspendler um 429 Personen größer als die der Einpendler. 12 Einwohner waren arbeitslos.
Bildung
2019 gab es folgende Einrichtungen:
- Katholischer Kindergarten St. Sebastian mit 2 Regelkindergartengruppen (56 Plätze) und 1 Kleinkindgruppe (12 Plätze)
Persönlichkeiten
- Ludwig Faulhaber (1893–1963), römisch-katholischer Theologe und Philosoph
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Oberpleichfeld. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 11 (Digitalisat).
- Anton Rottmayer (Hrsg.): Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern. Sartorius’sche Buchdruckerei, Würzburg 1830, OCLC 248968455, S. 141 (Digitalisat).
Weblinks
- Gemeinde Oberpleichfeld
- Oberpleichfeld: Amtliche Statistik des Bayerischen Landesamtes für Statistik (PDF; 1,05 MB)
- Gemeinde Oberpleichfeld in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek

