Oestheim

ehemalige Gemeinde im Landkreis Ansbach in Mittelfranken From Wikipedia, the free encyclopedia

Oestheim war eine Gemeinde im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Die bis heute noch bestehende Gemarkung Oestheim hat eine Fläche von 8,153 km². Sie ist in 786 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 10.372,35 m² haben.[1] In ihr liegen die Gemeindeteile Oberoestheim, Seemühle und Unteroestheim.[2]

Geschichte

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde die Ruralgemeinde Oestheim gebildet, zu der Oberoestheim, Seemühle und Unteroestheim gehörten. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Rothenburg[3][4] und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Rothenburg ob der Tauber zugeordnet (1919 in Finanzamt Rothenburg ob der Tauber umbenannt). Ab 1858 gehörte Oestheim zum Landgericht Schillingsfürst und ab 1862 zum Bezirksamt Rothenburg ob der Tauber (1939 in Landkreis Rothenburg ob der Tauber umbenannt). In der Gerichtsbarkeit blieb das Landgericht Schillingsfürst zuständig (1879 in Amtsgericht Schillingsfürst umbenannt), von 1928 bis 1973 war es das Amtsgericht Rothenburg ob der Tauber. Die Gemeinde Oestheim hatte 1964 eine Gebietsfläche von 8,157 km².[5] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Mai 1978 nach Diebach eingemeindet.[6][7]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 181818401852185518611867187118751880188518901895190019051910191919251933193919461950195219611970
Einwohner 376389449432425389398403408440464451436395415435417405363545523462396363
Häuser[8] 818384878884828284
Quelle [9][4][10][10][11][12][13][14][15][16][17][10][18][10][19][10][20][10][10][10][21][10][5][22]
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Literatur

Commons: Oestheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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