Ohlangen

Ortsteil von Thalmässing From Wikipedia, the free encyclopedia

Ohlangen ist ein Gemeindeteil des Marktes Thalmässing im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).[2] Die Gemarkung Ohlangen hat eine Fläche von 3,708 km². Sie ist in 423 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 8766,03 m² haben.[3] In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Rabenreuth.[4]

Schnelle Fakten Markt Thalmässing ...
Ohlangen
Koordinaten: 49° 5′ N, 11° 11′ O
Höhe: 513 (483–520) m ü. NHN
Einwohner: 66 (2. Jan. 2018)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 91177
Vorwahl: 09173
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Lage

Das Kirchdorf liegt unterhalb der Jurahochebene, rund drei Kilometer westlich von Thalmässing. In Ohlangen entspringt die Ohlach, die sich mit weiteren Quellbächen vereinigt und zwischen Alfershausen und Thalmässing in die Thalach fließt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Thalmässing und Rabenreuth.[5]

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung von Ohlangen datiert von 1329, ein Pfarrer Petrus wird hier genannt. 1454 war Ohlangen eine eigene Pfarrei mit den Herren von Heideck als Patronatsherren.[6]

Die ehemals eigenständige Gemeinde mit ihrem Gemeindeteil Rabenreuth wurde am 1. Juli 1971 im Zuge der Gemeindegebietsreform nach Thalmässing eingegliedert.

Ohlangen ist mit seiner Kirche St. Gregorius der einzige Ort des Markt Thalmässing mit einer katholischen Bevölkerungsmehrheit. Der Ort ist aufgrund seiner früheren Zugehörigkeit zu Heideck katholisch.[7]

Bau- und Bodendenkmäler

Persönlichkeiten

  • Georg Amend (1899–nach 1947), Präsident des Reichsaufsichtsamts für Privatversicherung

Sonstiges

Am dritten Wochenende im Oktober wird Kirchweih gefeiert.

Literatur

Fußnoten

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