Olaf Feldmann
deutscher Politiker, MdB
From Wikipedia, the free encyclopedia
Olaf Feldmann (* 9. Mai 1937 in Elbing, Westpreußen) ist ein deutscher Politiker (FDP).

Leben
Im Jahr 1957 machte Feldmann sein Abitur an der von ihm ab 1950 besuchten Waldorfschule in Freiburg im Breisgau. Danach studierte er in dort von 1957 bis 1961 Rechts- und Staatswissenschaften (Jura und Volkswirtschaft) an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, machte 1961 seine erste juristische Staatsprüfung und war danach Assistent und Arbeitsgemeinschaftsleiter an der Universität Freiburg, wo 1969 seine Promotion zum Dr. jur. erfolgte und er 1967 sein Assessorexamen absolvierte. Von 1967 bis 1973 war er als selbständiger Kaufmann tätig, 1973 wurde er Geschäftsführer im Hotel- und Gaststättenverband Baden-Württemberg. Von 1981 bis 1990 war er Mitglied des Beirats der Friedrich-Naumann-Stiftung. Bis heute ist Feldmann bei der Baden-Badener Eberhard-Schöck-Stiftung als Kurator tätig.[1]
Olaf Feldmann hatte geheirat und aus der Ehe ging eine Tochter hervor.
Politische Ämter
Feldmann trat 1972 in die FDP ein. Dort war er von 1985 bis 1997 Mitglied im Landesvorstand Baden-Württemberg und von 1990 bis 1995 im Bundesvorstand. Ab 1975 war er Stadtrat in Baden-Baden, wo er auch Fraktionsvorsitzender wurde, ab 1976 war er Vorstandsmitglied des Bezirks Mittlerer Oberrhein. Am 29. Januar 1981 wurde Feldmann Mitglied des Deutschen Bundestags, in dem er bis 1998 als Abgeordneter saß. Er war dabei fremdenverkehrs- und abrüstungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, Mitglied des Verteidigungsausschusses sowie stellvertretender Vorsitzender des Sportausschusses.
Unterlagen über Feldmanns Abgeordnetentätigkeit befinden sich im Archiv des Liberalismus der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Gummersbach.
Literatur
- Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002. Bd. 1: A–M. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 205.
- Feldmann, Olaf. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 297.