Ole Pedersen

(1856-1898) dänischer Maler From Wikipedia, the free encyclopedia

Ole Pedersen (* 29. September 1856 in Farum, Dänemark; † 11. April 1898 in Frederiksberg, Dänemark) war ein dänischer Natur- und Landschaftsmaler.

Ole Pedersen.

Biographie

Pedersen war bereits in seiner Kindheit künstlerisch aktiv. Nachdem er eine Lehre zum Schmiedegesellen abgeschlossen hatte, leistete Pedersen seinen Militärdienst als Schiffsheizer bei der dänischen Marine ab. Im Anschluss arbeitete er einige Jahre lang als Landbriefträger in Kongens Lyngby. Während dieser Zeit widmete er sich bereits in seiner Freizeit der Malerei und dem Zeichnen.

Im Alter von 26 Jahren gelang es ihm, an der Technischen Schule in Kopenhagen aufgenommen zu werden. Ab 1883 studierte er an der Königlich Dänischen Kunstakademie, die er bereits 1886 abschloss. Im selben Jahr stellte er auf einer Ausstellung im Schloss Charlottenborg zwei Gemälde mit Motiven von Kühen und Kälbern aus.

Nach seiner Rückkehr von einer ersten Studienreise nach Italien und Paris erhielt er 1888 den Södring-Förderpreis (dänisch: Sødringske Opmuntringspræmie) für sein Werk Fra en hedemark (deutsch: „Aus einer Heidelandschaft“). Im Jahr 1889 verkaufte er das bedeutende Werk Fra en fårefold (deutsch:„Aus einem Schafstall“) an die Nationalgalerie (heute im Fyns Kunstmuseum).

Køerne går over fladstranden i Odense Fjord, deutsch: Kühe laufen über den flachen Strand im Odensefjord. Öl auf Leinwand (1891), Randers Kunstmuseum.

Obwohl Pedersens Stil und Motivwahl teilweise an Theodor Philipsen erinnerten, erreichte er dessen Freiheit und Konsequenz in der Farbauffassung nicht ganz. Pedersen wirkte ab 1889 zudem als Lehrer an der Schule der Technischen Gesellschaft in Kopenhagen.

Am 28. November 1890 heiratete er Laura Catharina Maria Schack (1860–1928), die Tochter des Malers und Majors Sophus Schack. Er verstarb 1898 im Alter von 41 Jahren und wurde auf dem Friedhof von Farum beigesetzt.

Literatur

Commons: Ole Pedersen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Ole Pedersen. In: gravsted.dk. Abgerufen am 27. Februar 2026 (dänisch).

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