Ole Rahmel

deutscher Handballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Ole Rahmel (* 19. November 1989 in Achim) ist ein ehemaliger deutscher Handballspieler. Er spielte auf der Position Rechtsaußen.

Schnelle Fakten Spielerinformationen, Vereinsinformationen ...
Ole Rahmel
Ole Rahmel
Ole Rahmel am 4. März 2018
Spielerinformationen
Spitzname „Bolle“
Geburtstag 19. November 1989
Geburtsort Achim, Deutschland
Staatsbürgerschaft DeutscherDeutschland deutsch
Körpergröße 1,90 m
Spielposition Rechtsaußen
Kreisläufer
Wurfhand links
Vereinsinformationen
Verein Karriere beendet
Vereine in der Jugend
von – bis Verein
1994–2005 DeutschlandDeutschland TuS Norderney
2005–2005 DeutschlandDeutschland OHV Aurich
2005–2007 DeutschlandDeutschland VfL Gummersbach
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
2007–2011 DeutschlandDeutschland VfL Gummersbach
2011–2013 DeutschlandDeutschland TUSEM Essen
2013–2017 DeutschlandDeutschland HC Erlangen
2017–2020 DeutschlandDeutschland THW Kiel
2020–2025 PortugalPortugal Benfica Lissabon
Nationalmannschaft
Debüt am 26. April 2015[1]
gegen Schweiz Schweiz in Trier
  Spiele (Tore)
Deutschland Deutschland 5 (10)[2]
Stand: 28. August 2025
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Vereinskarriere

Mit fünf Jahren begann Rahmel mit dem Handballsport. In der Jugend spielte er zunächst auf Norderney beim TuS Norderney und später beim OHV Aurich. Ole Rahmel besuchte das Gummersbacher Handballinternat und spielte zunächst für die A-Jugend und die zweite Mannschaft des VfL Gummersbach.[3][4] Ab der Saison 2007/08 gehörte er zum Bundesligakader und erzielte in seiner ersten Spielzeit in elf Bundesligaspielen drei Tore.[5] Mit dem VfL gewann er 2009 den EHF-Pokal sowie 2010 und 2011 den Europapokal der Pokalsieger.

Von 2011 bis 2013 spielte er beim TUSEM Essen.[6] In der Saison 2011/12 wurde Rahmel Torschützenkönig der 2. Bundesliga und stieg mit Essen in die Bundesliga auf. Nach dem Abstieg 2013 wechselte Rahmel zum HC Erlangen,[7] bei dem er mit 221 Toren zum Aufstieg 2014 beitrug. Im Sommer 2017 wechselte Rahmel zum THW Kiel.[8] Mit Kiel gewann er 2020 die deutsche Meisterschaft und 2019 sowohl den DHB-Pokal als auch den EHF-Pokal. Ab Juli 2020 stand er beim portugiesischen Erstligisten Benfica Lissabon unter Vertrag.[9] Mit Benfica gewann er die EHF European League 2021/22. Im Finale gegen den SC Magdeburg erzielte Rahmel elf Tore beim 40:39-Sieg nach Verlängerung. Beim Gewinn des portugiesischen Supercups 2022 erzielte er zwölf Tore im Halbfinale und neun Tore im Finale.

Rahmel beendete im Sommer 2025 seine Karriere und ist seitdem beim HC Erlangen als Sportmanager tätig.[10]

Auswahlmannschaften

Rahmel debütierte am 26. April 2015 im Spiel gegen die Schweiz im DHB-Trikot.

Karrierebilanz

Weitere Informationen Saison, Verein ...
SaisonVereinSpielklasseSpieleTore7-MeterFeldtore
2007/08 VfL Gummersbach Bundesliga 13 3 0 3
2008/09 VfL Gummersbach Bundesliga 24 16 0 16
2009/10 VfL Gummersbach Bundesliga 33 15 0 15
2010/11 VfL Gummersbach Bundesliga 29 15 0 15
2011/12 TUSEM Essen 2. Bundesliga 38 298 63 235
2012/13 TUSEM Essen Bundesliga 33 149 10 139
2013/14 HC Erlangen 2. Bundesliga 36 215 58 157
2014/15 HC Erlangen Bundesliga 36 232 72 160
2015/16 HC Erlangen 2. Bundesliga 40 140 1 139
2016/17 HC Erlangen Bundesliga 33 154 20 134
2017/18 THW Kiel Bundesliga 34 33 0 33
2011–16 2. Handball-Bundesliga gesamt 114 653 122 531
2007–18 Handball-Bundesliga gesamt 235 617 102 515
2011–2018 gesamt Karriere 349 1270 224 1046
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Quelle: Spielerprofil bei der Handball-Bundesliga[11]

Commons: Ole Rahmel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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