Oliver Herrmann

deutscher Fotograf, Film- und Theaterregisseur From Wikipedia, the free encyclopedia

Oliver Herrmann (* 5. März 1963 in Bremen; † 4. September 2003 in Berlin) war ein deutscher Fotograf, Film- und Theaterregisseur.

Leben und Wirken

Oliver Herrmann wurde 1963 in Bremen als Sohn des Bühnenbildners Karl-Ernst Herrmann und der Dramaturgin Ursel Herrmann geboren. Schulen besuchte er in Berlin, New York und Havanna.

Seit 1981 arbeitete er als Theaterfotograf an zahlreichen Spielstätten, so am Schauspielhaus Bochum, an der Brüsseler Oper, am Wiener Burgtheater und bei den Salzburger Festspielen. Er wirkte zusammen mit Regisseuren wie George Tabori, Claus Peymann und Luc Bondy.

Herrmann realisierte mehrere Musikfilme zusammen mit der Sopranistin Christine Schäfer, seiner Lebenspartnerin.[1] Auch von ihr entstanden zahlreiche Probe- und Porträtfotos.[2]

Auszeichnungen

  • 2000: Golden Prague International Television Festival: Czech Crystal (Tschechischer Kristall) in der Kategorie Musik (für Eine Nacht. Ein Leben.)
  • 2000: Banff World Television Festival: „Rockie Award“ in der Kategorie Best Performance Program (für Eine Nacht. Ein Leben.)
  • 2004: Beverly Hills Film Festival: Bester ausländischer Film (Le Sacre du Printemps)[3]

Ausstellungen

  • 2008: George Tabori – Eine Fotoausstellung. (Beiträge aus dem Archiv)[4]

Werke

Buch

  • Karl-Ernst Herrmann: Die Zauberflöte. Salzburg. Brüssel 1991. Spuren und Dokumente. Mit Oliver Herrmann (Fotos). Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg und Bayerische Vereinsbank München, München 1992, ISBN 3-9500072-2-9.

Bühne

Film

Einzelnachweise

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