Olrik Breckoff
deutscher Kameramann, Regisseur, Autor, Dokumentarfilmer und Fernsehjournalist
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Leben
Breckoff wuchs in Riga als eines von sieben Kindern des deutschbaltischen Arztes Kurt Breckoff[2] auf. Ende 1939 siedelte seine Familie infolge des Hitler-Stalin-Pakts nach Posen im damals besetzten Polen über, wo Breckoff das Gymnasium besuchte. Er flüchtete mit seiner Familie im Januar 1945 kriegsbedingt nach Hamburg, wo er am Wilhelm-Gymnasium das Abitur ablegte. Im Jahre 1950 begann er als Kameramann beim neugegründeten Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) in Hamburg zu arbeiten. Ab 1956 arbeitete er während mehrerer Jahrzehnte für den WDR.
Auszeichnungen
- 1965: Jakob-Kaiser-Preis für Leipzig 1964, Wiedersehen mit einer Stadt in Deutschland
- 1966: Goldene Kamera für Lohntütenball und Von Danzig nach Gdansk
- 1967: Premio Ondas für Jenseits des Ural
- 1971: Adolf-Grimme-Preis für Weichselkirschen und Lorbeer
- 1984: Robert-Geisendörfer-Preis für Alltagschristen in einer Lutherstadt. Beobachtungen in Eisenach
Werke (Auswahl)
- 1961: Irland und seine Kinder, TV-Dokumentation
- 1966: Der Lohntütenball – Streiflichter aus dem Alltag im Ruhrgebiet von Freitagabend bis Samstagfrüh, TV-Dokumentation aus der Reihe „Das große Revier“
- 1970: Weichselkirschen und Lorbeer, TV-Dokumentation
- 1984: Wiedersehen mit der Fremdenlegion, TV-Dokumentation
Literatur
- Hennig, Klaus J.: 44 Jahre stets ein wacher Reporter und Kameramann; in: WDR Print 12/2006 (368), S. 12