Orangemond

Dokumentarfilm von Gabriele Denecke From Wikipedia, the free encyclopedia

Orangemond ist ein Dokumentarfilm von Gabriele Denecke von 1979. Er durfte nicht fertiggestellt werden und wurde 2024 wahrscheinlich erstmals aufgeführt.

TitelOrangemond
ProduktionslandDDR
Erscheinungsjahr2024
Länge56 Minuten
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Orangemond
Produktionsland DDR
Erscheinungsjahr 2024
Länge 56 Minuten
Produktions­unternehmen Hochschule für Film und Fernsehen, Potsdam-Babelsberg
Stab
Regie Gabriele Denecke
Drehbuch Gabriele Denecke
Kamera Lars-Peter Barthel
Besetzung
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Inhalt

Gezeigt wird der unangepasste Jugendliche Rainer Ebert und seine Umgebung. Es gibt Gespräche und nachgestellte Szenen aus seinem Alltag.[1] Orangenmond ist ein sehr stiller Film, durch lange Einstellungen ist es gelungen die Atmosphäre und das damalige Lebensgefühl dieser Zeit einzufangen.[2]

Hintergründe

Orangemond sollte der Abschlussfilm von Gabriele Denecke zu ihrem Meisterkurs bei Frank Beyer an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg werden. Nach der Sichtung des Rohmaterials entschieden die Verantwortlichen aber, dass der Film nicht beendet wird.

2022 konnte er nach der Bewilligung von Fördermitteln restauriert und fertiggestellt werden.[3] Am 28. Juni 2024 wurde der Film (erstmals?) im Filmmuseum Potsdam gezeigt und danach Anfang 2025 auf dem Internationalen Filmfestival in Rotterdam.[4]

Der Hauptdarsteller Rainer Ebert reiste in den 1980er Jahren in den Westen aus und nahm sich dort später das Leben.

Literatur

  • Torsten Schulz (Hrsg.): Orangemond im Niemandsland. 50 Jahre HFF "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg. Vistas, Berlin, 2004, besonders S. 20ff., Aufsatzsammlung mit dem Filmtitel
  • Orangemond Filmmuseum Potsdam, mit einigen Informationen und Szenenfoto
  • Orangemond Filmportal, mit Verleihangaben (unten)

Einzelnachweise

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