Orbessan

französische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

Orbessan (gaskognisch gleicher Name) ist eine französische Gemeinde mit 269 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Gers in der Region Okzitanien; sie gehört zum Arrondissement Mirande. Seine Bewohner nennen sich Orbessannais/Orbessannaises.

Schnelle Fakten
Orbessan
Orbessan (Frankreich)
Orbessan (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Okzitanien
Département (Nr.) Gers (32)
Arrondissement Mirande
Kanton Auch-3
Gemeindeverband Val de Gers
Koordinaten 43° 33′ N,  37′ O
Höhe 152–273 m
Fläche 8,24 km²
Einwohner 269 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 33 Einw./km²
Postleitzahl 32260
INSEE-Code

Kirche Saint-Jacques
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Geografie

Orbessan liegt rund zwölf Kilometer südsüdöstlich der Stadt Auch im Süden des Départements Gers. Der Gers durchquert Orbessan von Süd nach Nord. Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Orbessan, mehreren Weilern sowie Einzelgehöften. Verkehrstechnisch liegt die Gemeinde an der D929. Die N21 verläuft zudem nur wenige Kilometer weiter westlich.

Geschichte

Der Fund von Überresten einer römischen Villa belegt eine frühe Besiedlung. Im Mittelalter lag der Ort in der Grafschaft Astarac, die ein Teil der Provinz Gascogne war. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Auch, zudem war Orbessan von 1793 bis 1801 ein Teil des Kantons Seissan. Von 1801 bis 1973 lag Orbessan im Kanton Auch-Sud, danach von 1973 bis 2015 im Wahlkreis (Kanton) Auch-Sud-Est-Seissan. Die Gemeinde ist seit 1801 dem Arrondissement Auch zugeteilt.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr19621968197519821990199920062020
Einwohner102114104134159213259286
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten

  • Schloss von Orbessan aus dem 17./18. Jahrhundert, Monument historique seit 1942[1]
  • Kirche Saint-Jacques
  • Denkmal für die Gefallenen[2]
  • Brunnen aus dem 18. Jahrhundert, Monument historique seit 1947[3]
  • zwei Wegkreuze und eine Madonnenstatue
  • sechseckiger Taubenturm
  • alte Wassermühle
  • Überreste einer römischen Villa mit Mosaiken

Quelle:[4]

Einzelnachweise

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