Ottange

französische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

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Schnelle Fakten
Ottange
Ottange (Frankreich)
Ottange (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle (57)
Arrondissement Thionville
Kanton Algrange
Gemeindeverband Pays Haut Val d’Alzette
Koordinaten 49° 27′ N,  1′ O
Höhe 295–428 m
Fläche 15,48 km²
Einwohner 2.960 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 191 Einw./km²
Postleitzahl 57840
INSEE-Code
Website www.ottange.fr

Rathaus (Hôtel de ville) und Gefallenendenkmal
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Ottange (deutsch Öttingen, 1940–44 Ottingen) ist eine französische Stadt mit 2960 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Thionville.

Geografie

Ottange liegt nordwestlich von Thionville an der Grenze zu Luxemburg auf einer Höhe zwischen 295 und 428 Metern über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 15,48 km².

Geschichte

Der Ort wurde 1051 erstmals als Ottingin erwähnt und gehört seit 1766 zu Frankreich. Am 27. Januar 1812 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Nondkeil mit Ottange vereinigt.

Wappen

Blasonierung: In Gold zwei gekreuzte schwarze Hämmer, über denen ein rotes Schildlein mit blaugekröntem goldenem Adler liegt.

Das Adler-Schildlein war das Wappen des ehemaligen Rittergeschlechts von Ottange, die Hämmer symbolisieren die lange Bergbautradition.[1]

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr ...
Jahr19621968197519821990199920072019
Einwohner35633180285226212482259026853099
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Sehenswürdigkeiten

  • Die Kirche Saint-Willibrord aus dem Jahr 1757 wurde im 19. Jahrhundert umgestaltet.
  • Überreste der Burg Ottange, die erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt wurde und 1671 teilweise, 1734 dann endgültig zerstört wurde
  • Die Kapelle im Ortsteil Nondkeil wurde anstelle einer älteren im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kapelle im Jahr 1968 erbaut und 2018 profaniert.

Literatur

  • Friedrich Toepfer: Beilagen IX. Die Grafschaft Ottange. In: ders. (Bearb.): Urkundenbuch für die Geschichte des graeflichen und freiherrlichen Hauses der Voegte von Hunolstein, Bd. III. Fr. Campe, Nürnberg 1872, S. 294–319 (Google-Books)

Belege

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