Otto Bonhoeffer
deutscher Manager
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Leben
Nach dem Abitur studierte Bonhoeffer ab 1882 Chemie in Tübingen (Promotion 1887).[4] Er war seit dem Wintersemester 1882/83 Mitglied der Studentenverbindung AV Igel Tübingen.[5] Ab 1888 war er bei den Elberfelder Farbenfabriken bzw. der 1925 daraus hervorgegangenen I.G. Farben tätig, dabei zunächst[6] in Schelploh bei Celle,[7] wo er eine Sulfonal- und Trionalfabrik leitete.[8] Ab 1912 war er Prokurist, 1919 bis 1920 stellvertretender Direktor, 1. Januar 1921 bis 31. Dezember 1930 stellvertretendes Vorstandsmitglied.[9][10][11][12]
1928 verlieh ihm die Universität Tübingen für seine Verdienste auf dem Gebiet der Pharmazie einen medizinischen Ehrendoktortitel,[4] 1932 widmete ihm die Zeitschrift für angewandte Chemie einen ehrenden Nachruf.[13]
Bonhoeffer hatte auch einen Eintrag im Deutschen Wirtschaftsführer.[14]
Privates
Bonhoeffer war verheiratet mit Hedwig Meyer, einer Tochter des Strafrechtsprofessors Hugo von Meyer, und hatte vier Kinder, drei Söhne, von denen zwei im Ersten Weltkrieg fielen und einer schwer verletzt wurde,[15] und eine Tochter.[7]
Er stammte aus einer traditionsreichen Pfarrer- und Beamtenfamilie. Sein Vater war Friedrich von Bonhoeffer und ein Bruder Karl Bonhoeffer.[16]
Weblinks
- Eintrag Otto Bonhoeffer in: Bernhard Koerner: Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien. C.A. Starke, 1912.
- Studierendenakte von Otto Bonhoeffer im Universitätsarchiv Tübingen in der Deutschen Digitalen Bibliothek