Otto Falck

deutscher Architekt und Philatelist From Wikipedia, the free encyclopedia

Paul Otto Falck (* 21. Dezember 1871 in Schedewitz; † 1945) war ein deutscher Architekt, Baubeamter und Philatelist.

Leben und Werk

Er war der Sohn des Buchhalters Gottlieb Ferdinand Falck und dessen Ehefrau Marie Therese Falck geb. Jacob. Er studierte an der Technischen Hochschule Dresden und legte das erste Staatsexamen für das Hochbaufach ab. Danach trat er in den Vorbereitungsdienst ein und arbeitete zunächst als Regierungsbauführer (Referendar). Nach dem zweiten Staatsexamen begann er als Regierungsbaumeister (Assessor) die Beamtenlaufbahn im sächsischen Staatsdienst. Um 1910 arbeitete er im Rang eines Bauamtmanns im staatlichen Hochbaubüro in Dresden. Vermutlich schon zuvor in der Bauverwaltung der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen tätig, wechselte er nach dem Ersten Weltkrieg als Beamter in den Dienst der neu gegründeten Deutschen Reichsbahn, in deren Bauverwaltung er bis zum Reichsbahnoberrat aufstieg.

1922 war er als künstlerischer Beirat der Reichsbahndirektion Dresden an den Umbauten des Dresdner Hauptbahnhofs beteiligt. Er leitete den zwischen 1933 und 1936 erfolgten Neubau des Empfangsgebäudes des Hauptbahnhofs Zwickau, woran eine Gedenktafel in diesem Gebäude erinnert.

Falck war Präsident des Bundes Deutscher und Österreichischer Philatelistenvereine und wurde 1923 in den Aufsichtsrat der Dresdner Briefmarken- und Münzenverwertungsgesellschaft AG gewählt. 1936 wurde er auf Lebenszeit in den Gesamtvorstand des Reichsbunds deutscher Philatelisten berufen. Nach dem Zweiten Weltkrieg bestand eine Otto-Falck-Gedächtnisstiftung des BDPh.

Familie

Otto Falck heiratete 1902 Margarete geb. Großmann, eine Unternehmertochter aus Großröhrsdorf. Aus der Ehe gingen u. a. die Söhne Otto Werner (* 1903) und Helmut Heinz (* 1905) hervor.

Schriften (Auswahl)

Literatur

  • Günter Meier: Geschichte der Stadt Zwickau. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2002, ISBN 3-8313-1238-9.
  • Norbert Peschke: Zwickau. Alte Bilder erzählen. Sutton, Erfurt 1997.

Einzelnachweise

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