Otto Heidl

sudetendeutscher SS-Hauptsturmführer und KZ-Arzt From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

1938 war er Abteilungsarzt der Gauheilanstalt Wiesengrund im Sudetenland.[1] Am 6. Januar 1939 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. November 1938 aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.749.377)[2]. Er schloss sich auch der SS an (SS-Nummer 328.012). Am 15. Februar 1941 wurde er zur Waffen-SS eingezogen.[3] Vom 24. März 1942 bis 11. September 1942 fungierte er als Lagerarzt im KZ Auschwitz. Danach wurde er im KZ Groß-Rosen eingesetzt. Ab 1. Juli 1942 war er Lagerarzt im KZ Stutthof. Er wurde zuständig für Vergasung.[3] Im September 1942 erhielt er das Kriegsverdienstkreuz II Klasse mit Schwerten. 1944 wurde er zum SS-Hauptsturmführer befördert.

Heidl konnte nach Kriegsende im Dorf Tegernbach untertauchen. Er betrieb dort eine kleine Praxis.[4] Nachdem die Hauptverhandlung gegen ihn eröffnet worden war, beging er im November 1955 in der Untersuchungshaft Selbstmord.[1]

Literatur

Einzelnachweise

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