Otto Morach

Schweizer Maler From Wikipedia, the free encyclopedia

Otto Morach (* 2. August 1887 in Hubersdorf, Kanton Solothurn; † 25. Dezember 1973 in Zürich) war ein Schweizer Maler.

Fritz Baumann: Porträt Otto Morach, Holzschnitt, 1913

Leben und Wirken

Otto Morach, als Jugendlicher Schüler von Cuno Amiet, erwarb 1908 an der Universität Bern das Patent als Sekundarlehrer mathematisch-naturwissenschaftlicher Richtung.

Anschliessend absolvierte er während zwei Semestern eine Ausbildung zum Zeichenlehrer an der Kunstgewerbeschule Bern und an der Universität Bern. In dieser Zeit lernte er Arnold Brügger, Johannes Itten und den Bildhauer Carl Fischer kennen.

1909 reiste Otto Morach nach Paris und widmete sich der freien Malerei. 1910 unterrichtete er in Zug. Im Winter 1912/1913 arbeitete Morach im Atelierhaus «La Ruche» in Paris. Von 1911 bis 1914 studierte er an verschiedenen Akademien und Malschulen u. a. in München, Dresden, Berlin und Prag.

Vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg traf Otto Morach sich mit Arnold Brügger immer wieder in Deutschland, in Paris und in der Schweiz. Zudem setzte er sich mit den grossen Strömungen des Expressionismus, des Kubismus und des Konstruktivismus auseinander. Während seines Aktivdienstes von 1914 bis 1918 arbeitete Morach aushilfsweise als Lehrer in Solothurn.

Otto Morach war von 1919 bis 1953 Lehrer an der Kunstgewerbeschule Zürich, ab 1930 unterrichtete er die Fachklasse für angewandte Malerei. Es folgten Studienreisen nach Berlin, Paris und Marseille. Grosse Anerkennung wurde ihm als Gestalter von modernen Werbeplakaten zuteil.[1]

Seine Werke sind unter anderem im Kunstmuseum Thun und im Kunstmuseum Solothurn zu sehen.

Freunde

Werke (Auswahl)

  • Der Spaziergang (La passaggiata)
  • Der Bergsee
  • Die Malerei des „Blauen Reiters“
  • Die Kirchenräume

Auszeichnungen

Literatur

Commons: Otto Morach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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