Oyá

Wassergottheit From Wikipedia, the free encyclopedia

Oyá (Yansa) ist in der Religion der Yoruba die Orisha der Winde (afenfe), Stürme und des neunarmigen Flusses Niger. Als die Frau Changós besitzt sie beinahe ebenso große Kräfte. Sie wacht am Tore des Friedhofs, den sie von Yemayá übernahm, sowie auf Märkten.

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Attribute von Oya
Farben Weinrot
Zahlen 9
Kath. Heilige(r) Teresa von Ávila
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In einem allgemeineren Sinne gilt Oyá als Göttin des Wandels, der Transformation und des Übergangs.[1] Als Schutzherrin weiblicher Führerschaft verkörpert sie eine zwischen Mütterlichkeit und Kriegertum changierende Weiblichkeit[2] sowie den Kampf gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung.[3]

Literatur

  • Brooks de Vita, Alexis: Oya. In: Carole Boyce Davies: Encyclopedia of the African Diaspora. Barbara: ABC-CLIO 2008.
  • Gleason, Judith: Oyá. Black Goddess of Africa. In: Shirley J. Nicholson (Hrsg.): The Goddess re-awakening. Wheaton, IL: Quest 1989.
  • Gleason, Judith: Oya. In Praise of an African Goddess. San Francisco: Harper Collins 1992.
  • Monaghan, Patricia: Lexikon der Göttinnen. Bern, München, Wien: O. W. Barth 1997.

Rezeption

Die nigerianisch-deutsche Schriftstellerin Efua Traoré machte Oyá zu einer Hauptfigur ihres Kinderromans Children of the Quicksands, der 2021 erschien. Oyá rivalisiert dort mit Oshun, der Göttin der Wasser.[4]

Fußnoten

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