Pablo Horváth
Schweizer Architekt
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Pablo Jaime Elemer Horváth (* 18. Dezember 1962 in St. Moritz) ist ein Schweizer Architekt und Hochschullehrer.

Werdegang
Pablo Horváth studierte von 1983 bis 1988 Architektur an der ETH Zürich, u. a. bei Miroslav Šik (Analoge Architektur)[1][2][3] und arbeitete von 1989 bis 1990 in London, New York und in Sapporo. 1990 gründete er ein eigenes Architekturbüro in Chur. Horváth lehrte als Lehrbeauftragter an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg (2012)[4] und seit 2013 als Dozent an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Winterthur.[5] Pablo Horváth ist Mitglied im Schweizerischen Werkbund[6], im Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein und im Bündner Heimatschutz.[7]
Bauwerke

Eine Auswahl von Horváths Bauten wurden von den Architekturfotografen Ralph Feiner, Roger Frei und Christian Kerez dokumentiert.
- 1993: Erweiterung Haus Hartmann, Trimmis mit Jürg Buchli
- 1993–1995: Pfarranlage der Erlöserkirche Chur mit Jürg Ragettli[8]
- 1997–1999: Schulhaus Fläsch[9]
- 1997–2000: Gemeindehaus, Tinizong-Rona[10]
- 2001–2002: Erweiterung Wohnhaus, Bad Ragaz mit Conzett Bronzini Gartmann
- 2002–2003: Umnutzung Turnhalle, Maienfeld (von Andres Liesch)
- 2001–2004: Wohnanlage, St. Moritz[11]
- 2002–2005: Wohnhäuser Loëstrasse, Chur
- 2002–2005: Gemeindezentrum, Bivio
- 2004–2005: Schulhaus Riom (Mehrzweckhalle von Monica Brügger)[12][13]
- 2008–2009: Wohnüberbauung Chalavus, St. Moritz[14][15]
- 2005–2010: Sanierung und Erweiterung Wohnhaus, Thusis[16][17]
- 2007–2010: Erweiterung der Pädagogischen Hochschule Graubünden (von Robert Obrist)[18]
- 2008–2012: Sanierung der Bündner Kantonsschule Cleric, Chur (von Andres Liesch)[18][19][20]
- 2011–2015: Alter Torkel, Jenins[21]
- 2012–2016: Gemeindehaus, Pany[22]
- 2013–2017: Roland Arena, Lantsch/Lenz[23][24]
- 2014–2017: Mehrfamilienhaus, Chur
- 2017–2019: Wohnanlage, Rüschlikon
- 2016–2020: Instandsetzung Konvikt der Bündner Kantonsschule, Chur (von Otto Glaus)[25][26]
- 2018–2020: Instandsetzung des Krematorium Totengut, Chur[27]
- 2021: Haus Brändligasse, Chur
- 2019–2023: Erweiterung Schulanlage, Haldenstein mit Plácido Pérez[28]
Auszeichnungen und Preise
- 1994: Auszeichnung für gute Bauten Graubünden für Erweiterung Wohnhaus, Trimmis[29]
- 2001: Auszeichnung für gute Bauten Graubünden für Schulhaus Fläsch
- 2010: Wakkerpreis für die Gemeinde Fläsch vom Schweizer Heimatschutz - Schulhaus Fläsch[30]
- 2011: Besondere Anerkennung - Deutscher Naturstein-Preis für Wohnhaus, St. Moritz[31]
- 2013: Auszeichnung für gute Bauten Graubünden für Sanierung der Bündner Kantonsschule Cleric, Chur[32]
Literatur
- Centre culturel suisse à Paris (Hrsg.): Matiere D'art. Architecture contemporaine en Suisse. Birkhäuser, Basel Boston Berlin 2001
- Hochbaudepartement der Stadt Zürich, ETH Zürich Wohnforum (Hrsg.): Schulhausbau der Stand der Dinge. Birkhäuser Verlag, Basel 2004
- Heinz Wirz (Hrsg.): Pablo Horváth (= De aedibus – Zeitgenössische Architekten. 17. Band). Quart Verlag, Luzern 2007 mit einem Beitrag von Miroslav Šik
- Ursula Baus (Hrsg.): Sichtbeton. Architektur, Konstruktion, Detail, Deutsche Verlags-Anstalt, München 2007
- Kunst Meran (Hrsg.): Wohn Raum Alpen. Birkhäuser, Basel 2010
- Kunst Merano arte, Eva Herrmann (Hrsg.): Wohn Raum Alpen. Birkhäuser Verlag, Basel 2010
- Institut für internationale Architekturdokumentation GmbH & CO KG München (Hrsg.): Sanierung. Refurbishment. Edition Detail, München 2015
- Eva Willenegger, Lukas Imhof, Miroslav Šik (Hrsg.): Analoge Altneue Architektur. Quart Verlag, Luzern 2018, ISBN
- Daniel Reisch (Hrsg.): Betonbauten in Graubünden. Edition Detail Verlag, München 2019, ISBN
- Emeline Curien (Hrsg.): Pensées constructives, Architecture suisse alémanique 1980–2000. Ed. Fourre-Tout