Pabneukirchen

Marktgemeinde im Bezirk Perg, Oberösterreich From Wikipedia, the free encyclopedia

Pabneukirchen ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Perg im Mühlviertel mit 1693 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).

Schnelle Fakten Marktgemeinde, Wappen ...
Marktgemeinde
Pabneukirchen
WappenÖsterreichkarte
Wappen von Pabneukirchen
Pabneukirchen (Österreich)
Pabneukirchen (Österreich)
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Oberösterreich Oberösterreich
Politischer Bezirk: Perg
Kfz-Kennzeichen: PE
Fläche: 40,96 km²
Koordinaten: 48° 19′ N, 14° 49′ O
Höhe: 571 m ü. A.
Einwohner: 1.693 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 41 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4363
Vorwahl: 07265
Gemeindekennziffer: 4 11 15
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Markt 16
4363 Pabneukirchen
Website: www.pabneukirchen.at
Politik
Bürgermeisterin: Barbara Payreder (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2021)
(19 Mitglieder)
12
5
2
12 5 2 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Pabneukirchen im Bezirk Perg
Lage der Gemeinde Pabneukirchen im Bezirk Perg (anklickbare Karte)ArbingDimbachLangensteinMünzbachRechberg
Lage der Gemeinde Pabneukirchen im Bezirk Perg (anklickbare Karte)
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Pabneukirchen von Westen
Pabneukirchen von Westen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
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Die Gemeinde zählt seit 2003 zum Gerichtsbezirk Perg (zuvor zum ehemaligen Gerichtsbezirk Grein) mit dem zuständigen Bezirksgericht in der Bezirkshauptstadt Perg.

Geografie

Der Ort Pabneukirchen liegt auf 571 Meter Höhe im Mühlviertel. Die Ausdehnung der Gemeinde beträgt von Nord nach Süd 7,2 und von West nach Ost 11,1 Kilometer. Die Gesamtfläche umfasst 40,96 Quadratkilometer. Davon sind beinahe 44 Prozent bewaldet und über die Hälfte werden landwirtschaftlich genutzt.[1]

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 19 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2025[2]):

  • Eibeck (10)
  • Großerlau (7)
  • Henndorf (36)
  • Markt-Süd (141)
  • Mitter-Pabneukirchen (84)
  • Neudorf (168)
  • Nieder-Schreineredt (34)
  • Ober-Eisendorf (35)
  • Ober-Pabneukirchen (83)
  • Pabneukirchen (434)
  • Riedersdorf (180)
  • Schreineredt (34)
  • Sonnleitn (42)
  • Staub (23)
  • Thomastal (42)
  • Unter-Eisendorf (93)
  • Unter-Pabneukirchen (78)
  • Unter-Sankt Georgen (19)
  • Wetzelsberg (150)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Pabneukirchen, Riedersdorf und Wetzelsberg.

Nachbargemeinden

Königswiesen St. Georgen
St. Thomas Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Dimbach
Bad Kreuzen

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Im Jahr 1147 wurde (Pab)neukirchen anlässlich der Gründung des Klosters Säbnich (später Stift Waldhausen) erstmals urkundlich erwähnt.[3][4] Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet.

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung

Pabneukirchen: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025
Jahr  Einwohner
1869
 
1.887
1880
 
1.933
1890
 
1.884
1900
 
1.881
1910
 
1.791
1923
 
1.811
1934
 
1.810
1939
 
1.790
1951
 
1.741
1961
 
1.694
1971
 
1.686
1981
 
1.688
1991
 
1.765
2001
 
1.725
2011
 
1.731
2021
 
1.682
2025
 
1.693
Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Pabneukirchen

Naturdenkmäler

Im Naturschutzbuch der oberösterreichischen Landesregierung ist die zwölf Meter hohe Einsiedlermauer als Naturdenkmal eingetragen. Es handelt sich um eine Felsbildung aus Weinsberger Granit und einer als Opferschale gedeuteten Vertiefung, die durch chemische und biologische Verwitterung entstanden ist.[5]

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaftssektoren

Pabneukirchen mit der Möbelfabrik Anrei im Vordergrund

Im Jahr 2011 waren 153 Erwerbstätige in der Landwirtschaft beschäftigt. Im Produktionssektor arbeiteten neunzig Prozent der 390 Beschäftigten im Bereich Warenherstellung. Die Branchen Handel und soziale und öffentliche Dienste waren die wichtigsten Arbeitgeber im Dienstleistungssektor, für den rund 160 Personen arbeiteten.[6]

Bildung

  • Kindergarten (Caritas)
  • Volksschule
  • Neue Mittelschule
  • Volkshochschule
  • Haus der Musik

Politik

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Motiv: Gemeindeamt/Rathaus der Gemeinde

Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht.
BW

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 19 Mitgliedern.

Bürgermeister

Bürgermeister seit 1850 waren:[13]

in Riedersdorf (bis zur Eingemeindung 1875)
  • 1850–1858 Johann Pammer
  • 1858–1861 Georg Steinkellner
  • 1861–1875 Josef Kothbauer
in Wetzelsberg (bis zur Eingemeindung 1875)
  • 1850–1861 Peter Luftensteiner
  • 1861–1867 Georg Neulinger
  • 1867–1870 Simon Nußbaummüller
  • 1870–1873 Georg Steinkellner
  • 1873–1875 Paul Pechbäck

in Pabneukirchen

  • 1850–1861 Leopold Seyr
  • 1861–1870 Michael Amon
  • 1870–1873 Josef Fellhofer
  • 1873–1879 Johann Dober
  • 1879–1895 Franz Leohartsberger
  • 1895–1906 Michael Mitterlehner
  • 1906–1913 Josef Holzer
  • 1913–1919 Johann Payreder
  • 1919–1924 Josef Holzer
  • 1924–1936 Johann Neulinger
  • 1936–1942 Leopold Kloibhofer
  • 1942–1945 Alois Hellmuth
  • 1945–1946 Karl Wolf
  • 1946–1955 Josef Pilz
  • 1955–1976 Karl Gassner
  • 1976–2002 Johann Riegler
  • 2002–2019 Johann Buchberger (ÖVP)
  • seit 2019: Barbara Payreder (ÖVP)[14]

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Schwarz auf goldenem Dreiberg ein goldener, auf der mittleren und hinteren Kuppe aufrecht stehender Steinbock, an einem aus der vorderen Kuppe wachsenden, grün beblätterten Haselstrauch mit roten Früchten äsend.[15]

Persönlichkeiten

Ehrenbürger der Gemeinde

  • 1982: Otto Ransmayr (1929–2021), Pfarrer von Pabneukirchen 1963–1999[16]
  • 2021: Johann Buchberger (geb. 1954), Bürgermeister von Pabneukirchen 2002–2019[17]
  • 2022: Robert Zinterhof, geb. 1952 in Pabneukirchen.

Söhne und Töchter der Gemeinde

Commons: Pabneukirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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