Paltenbach

Fließgewässer und rechter Zufluss der Steyr in der Marktgemeinde Molln, Bezirk Kirchdorf, Oberösterreich From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Paltenbach, auch nur Palten, am Oberlauf auch Niklbach,[1] ist ein Nebenbach der Steyr bei Molln im südlichen Traunviertel in Oberösterreich.

Schnelle Fakten
Paltenbach
Palten; Niklbach (Oberlauf)
Der Paltenbach bei der Dandlmühle, kurz vor der Mündung

Der Paltenbach bei der Dandlmühle, kurz vor der Mündung

Daten
Gewässerkennzahl AT: HZB:2-134-326-060(-001), GGN:1139
Lage Traunviertel, Oberösterreich
Abfluss über Steyr Enns Donau Schwarzes Meer
Flussgebietseinheit Donau unterhalb Jochenstein (DUJ)
Ursprung Feichtau am Hohen Nock
47° 47′ 59″ N, 14° 19′ 5″ O
Quellhöhe ca. 1340 m ü. A.
Mündung im Steyrdurchbruch
47° 52′ 3″ N, 14° 12′ 16″ O
Mündungshöhe 397 m ü. A.
Höhenunterschied ca. 943 m

Länge 15,4 km
Gemeinden Molln
Mündung in die Steyr

Mündung in die Steyr

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Lauf und Landschaft

Der Paltenbach entspringt am Nordfuß des Hohen Nock des Sengsengebirges, in Bereich der Feichtaualm, unterhalb der Feichtauhütte auf etwa 1340 m ü. A.. Südlich oberhalb liegen dort die Feichtauer Seen, zwei Karseen, die ohne oberflächlichen Ablauf sind. Der Oberlauf wird auch Niklbach genannt und liegt im Nationalpark Kalkalpen.

Der Paltenbach rinnt west-, dann nordwärts um den Ramsauer Größtenberg, mit dem Sengsengebirgskamm und dem nördlichen Vorberg Spitzberg linksufrig. Hier liegen ein Truppenübungsplatz (Schießplatz Ramsau-Molln), die Häuser Hopfing, und dann in einem Kessel Ramsau am Bach. Nordwestlich befindet sich bei letzterem ein unscheinbarer Talpass zum Mollnerbach, der Paltenbach knickt wieder westwärts, und fließt zwischen Spitzberg und Eibling. In dieser Weitung liegen Dorngraben, der Ort Palten und etwas abseits Forsthub.

Danach wendet er sich wieder nordwestwärts, hat eine Schlucht, und mündet nach etwa 15½ Kilometern Lauf bei Göritz, im Engtal Steyrdurchbruch, in die Steyr.

Geschichte

Der Name ist 1336 urkundlich, als Gewässer- oder Flurname in der Palten[2] und steht zu einer rekonstruierten urslawischen Wurzel *baltaSumpf, Moor‘.[3] Die Paltenmühl findet sich in der Ramsau verzeichnet, nicht beim heutigen Ort des Namens.

Der Bach ist gut wasserführend und gehörte zu den wichtigeren Werksbächen an der oberen Steyr.

Literatur

  • Wilfried Schrutka: Der Paltenbach – Ein Gebirgsbach stellt sich vor. In: Natur im Aufwind. Nationalpark Kalkalpen Zeitschrift. Heft 19, Frühling 1997, S. 30–31 (zobodat.at [PDF]).
Commons: Paltenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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