Siegesdenkmal
Wikimedia-Begriffsklärungsseite
From Wikipedia, the free encyclopedia
Ein Siegesdenkmal ist ein Monument zum gewollten Gedenken eines militärischen Sieges. Eine besondere Gruppe der Siegesdenkmale bilden die Siegessäulen. Siegesdenkmale sind typologisch zu unterscheiden von Kriegerdenkmälern, die an gefallene Soldaten erinnern, wenngleich die Übergänge undeutlich sein können und es Doppelfunktionen gibt. Ebenso fließend sind Übergänge zu den Nationaldenkmälern.
Siegesdenkmale zeigen neben heroischen Inschriften in ihrer Gestaltung regelmäßig auch Symbole, wie militärische Beutestücke (Waffen, Fahnen) oder allegorische Personifikationen (die griechische Siegesgöttin Nike, die römische Siegesgöttin Viktoria oder in Deutschland die den Nationalstaat verkörpernde Germania).
Bekannte Siegesdenkmale
(nach Errichtungszeit)
- Tropaeum Alpium (7/6 v. Chr.)
- Tropaeum Traiani (108/109)
- Augsburger Siegesaltar (260)
- Arc de Triomphe, Paris (Napoleon, Schlacht von Austerlitz, 1806–36)
- Kreuzbergdenkmal Berlin (1817–1821)
- Siegesdenkmal (Freiburg im Breisgau) (1876)
- Siegesdenkmal (Augsburg) (1876)
- Kriegerdenkmal Germania (Witten) (1877)
- Siegesdenkmal (Dresden) (1880)
- Siegesdenkmal (Braunschweig) (1881)
- Siegesdenkmal (Leipzig) (1888)
- Siegesdenkmal (Bozen) (1928)
- Siegesdenkmal (Bangkok) (1941)
- Heldendenkmal der Roten Armee Wien (1945)
- Siegesdenkmal (Riga) (1985)
Kombinierte Siegesdenkmale
- Krieger- und Siegesdenkmal Mannheim 1870/71
- Krieger- und Siegesdenkmal (Chemnitz) (1875)
- Sieges- und Friedensdenkmal Edenkoben (1899)
Panzerdenkmäler
Eine besondere Form des Siegesdenkmals stellt das Panzerdenkmal (Panzer auf einem Sockel) dar, häufiger im sowjetischen Einflussbereich nach dem Zweiten Weltkrieg.[1]
Beispiele:
- Panzerdenkmal (Lalendorf), Mecklenburg-Vorpommern
- Panzerdenkmal Kleinmachnow, Brandenburg
- Panzerdenkmal Wiltz, Luxemburg
- Panzerdenkmal Rothenburg/O.L., Sachsen