Panzertal

Naturschutzgebiet in Nordrhein-Westfalen From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Naturschutzgebiet Panzertal liegt auf dem Gebiet der kreisfreien Stadt Remscheid in Nordrhein-Westfalen. Das Gebiet erstreckt sich östlich der Kernstadt von Remscheid und südlich von Lennep. Westlich des Gebietes, das die Panzertalsperre umfasst, verläuft die B 51, nordwestlich die B 229 und südlich die Landesstraße L 412.[1][2] Östlich erstreckt sich das etwa 104,8 ha große Naturschutzgebiet Feldbachtal.

Schnelle Fakten
Naturschutzgebiet Panzertal

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Naturschutzgebiet Panzertal (Juni 2022)

Naturschutzgebiet Panzertal (Juni 2022)

Lage Remscheid, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Fläche 27 ha
Kennung RS-008
WDPA-ID 164975
Geographische Lage 51° 11′ N,  16′ O
Panzertal (Nordrhein-Westfalen)
Panzertal (Nordrhein-Westfalen)
Meereshöhe von 300 m bis 330 m (ø 315 m)
Einrichtungsdatum 1996
Rahmenplan Landschaftsplan Remscheid
Verwaltung Untere Landschaftsbehörde der Stadt Remscheid
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Bedeutung

Das etwa 27,0 ha große Gebiet wurde im Jahr 1996 unter der Schlüsselnummer RS-008 unter Naturschutz gestellt. Schutzziele sind

  • der Erhalt und die Optimierung von stehenden Gewässern und deren Uferbereiche als wichtige Lebensstätten gefährdeter Wasser- und Uferpflanzen und als wichtige Refugialräume u. a. für Fledermäuse und Wasservögel. Das Schutzziel umfasst gleichermaßen die randlich angelagerten kleinen Röhrichte und Verlandungssümpfe,
  • für die degradierten Stauteiche die Wiederherstellung wasserpflanzenreicher Feuchtbiotope ohne Fremdfischbesatz als Entwicklungsziel,
  • der Erhalt und die Renaturierung der speisenden Quellen und Bachoberläufe,
  • der Erhalt der Vegetation der Feuchtwiesen, Borstgrasrasen und Heiden durch Pflegemaßnahmen, insbesondere als Standort des Lungenenzians, der hier sein einziges rezentes Vorkommen im Süderbergland nördlich der Sieg besitzt, und
  • für die Wälder der Erhalt und die weitere Entwicklung von bachbegleitenden Erlen- und Eschenwäldern sowie von Eichen- und Buchenwäldern.[3]

Siehe auch

Einzelnachweise

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