Paroophoron

Rest der Urnierenkanälchen im Mesosalpinx From Wikipedia, the free encyclopedia

Als Paroophoron oder Beieierstock – englisch auch Paroöphoron oder Paroöpheron; von altgriechisch παρά- pará-, deutsch neben, und altgriech. ώὁφορον oophoron, deutsch Eierstock, von altgriech. ῴόν oon, deutsch das Ei, und altgriech. φορὤ phoro, deutsch tragen – bezeichnet man die Überreste der Kanälchen der Urniere, die bei der fetalen Rückbildung der Urniere bestehen bleiben.[1][2] Sie liegen als flüssigkeitsgefüllte Bläschen nahe der Mündung des Eileiters in die Gebärmutter im Gekröse des Eileiters (Mesosalpinx).[3] Ein Paroophoron ist mit zylindrischem Flimmerepithel ausgekleidet.[4] Das Paroophoron stellt in der Regel nur einen Zufallsbefund dar und hat keine klinische Bedeutung. Urnierenreste im Eierstockgekröse werden als Epoophoron bezeichnet.

Paroophoron (3) bei einer Katze. 1 Gebärmutterhorn, 2 Eileiter, 4 Ligamentum ovarii proprium

Bei männlichen Individuen wird der entsprechende Überrest der Urniere als Beihoden (Paradidymis) bezeichnet.

Einzelnachweise

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