Passering
Ortschaft in der Gemeinde Kappel am Krappfeld im Bezirk Sankt Veit an der Glan in Kärnten
From Wikipedia, the free encyclopedia
Passering, bis zum 19. Jahrhundert auch Oberpassering, ist eine Ortschaft in der Gemeinde Kappel am Krappfeld im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 465 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]).
| Passering (Dorf) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Kappel am Krappfeld (KG Krasta, St. Martin am Mannsberg) | |
| Koordinaten | 46° 48′ 27″ N, 14° 28′ 0″ O | |
| Höhe | 550 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 465 (1. Jän. 2025) | |
| Postleitzahl | 9321 | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01419 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Passering (20512 ) | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Lage
Die Ortschaft liegt im Süden des Krappfelds, in den Katastralgemeinden Krasta und St. Martin am Mannsberg, bei der Mündung des Silberbachs in die Gurk.
Geschichte
1134 wird Basderih urkundlich erwähnt.
Der Ort kam bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts an die Gemeinde Krasta, die 1957 in Kappel am Krappfeld umbenannt wurde.
Das Dorf Passering erlebte im 20. Jahrhundert ein bemerkenswertes Wachstum. Aus einem zu Beginn des 20. Jahrhunderts hier gegründeten Betrieb wurde bis Mitte des 20. Jahrhunderts der größte Arbeitgeber der Gemeinde, die Tuchfabrik Reichmann mit mehr als 100 Beschäftigten, die auch Arbeiterhäuser und Freizeiteinrichtungen wie Sportanlagen, ein Gefolgschaftshaus für Veranstaltungen und ein Kino errichtete.[2] Seit 1934 gibt es eine Haltestelle der Rudolfsbahn im Ort. 1951 wurde eine Volksschule in Passering eröffnet.
Bevölkerungsentwicklung
Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
- 1869: 12 Häuser, 122 Einwohner[3]
- 1880: 15 Häuser, 102 Einwohner[4]
- 1890: 15 Häuser, 100 Einwohner[5]
- 1900: 15 Häuser, 123 Einwohner[6]
- 1910: 14 Häuser, 116 Einwohner[7]
- 1923: 16 Häuser, 162 Einwohner[8]
- 1934: 228 Einwohner[9]
- 1961: 37 Häuser, 362 Einwohner[10]
- 2001: 116 Gebäude (davon 105 mit Hauptwohnsitz) mit 217 Wohnungen; 535 Einwohner und 26 Nebenwohnsitzfälle; 200 Haushalte; 10 Arbeitsstätten, 12 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[11]
- 2011: 127 Gebäude, 481 Einwohner, 208 Haushalte, 15 Arbeitsstätten[12]
- 2021: 143 Gebäude, 489 Einwohner, 226 Haushalte, 20 Arbeitsstätten[13]
