Paul Steffen
Agronom und Stellvertretender Direktor des Bundesamtes für Umwelt (BAFU)
From Wikipedia, the free encyclopedia
Paul Steffen (* 24. Juli 1962) ist ein Agronom und Stellvertretender Direktor des Bundesamtes für Umwelt (BAFU). Er leitet den Direktionsbereich Naturgefahren & Wald und ist Mitglied der Geschäftsleitung des BAFU.
Leben
Der Bauernsohn Paul Steffen ist in Bellikon aufgewachsen. Er hat an der ETH Zürich Agronomie studiert und 1992 mit dem Doktorat abgeschlossen. Im Rahmen einer berufsbegleitenden Weiterbildung an der Universität St. Gallen erwarb er 2018 den Titel eines Executive MBA HSG.
Er arbeitete zwischen 1992 und 2001 im Bundesamt für Landwirtschaft als Leiter des Forschungsstabs und ab 1994 als stellvertretender Chef der Hauptabteilung Forschung, Bildung und Beratung. Zur gezielten Weiterbildung verbrachte Steffen 1999 einen längeren Aufenthalt an der Colorado State University. Er wurde im Oktober 2000 vom Bundesrat zum Direktor der damaligen Eidgenössischen Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau (FAL), Zürich-Reckenholz gewählt. Diese leitete er von 2001 bis 2005 und ab 2006 bis 2013 zusätzlich am Standort Tänikon die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART). Aus dieser Fusion entwickelte sich das Institut für Nachhaltigkeitswissenschaften (INH) von Agroscope, dessen Leitung Steffen von 2014 bis 2017 innehatte.
Steffen war seit 1. Oktober 2017 Vizedirektor des BAFU[1][2] und wurde vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) per 1. Januar 2022 zum stellvertretenden Direktor ernannt.[3]
Ab 2002 war er Präsident der European Grassland Federation (EGF).
Quellen
- Paul Steffen auf der Website des BAFU
- Paul Steffen im Archiv für Agrargeschichte