Perfetti Sconosciuti

Italienischer Film aus dem Jahr 2016 von Paolo Genovese From Wikipedia, the free encyclopedia

Perfetti Sconosciuti – Wie viele Geheimnisse verträgt eine Freundschaft? (Originaltitel: Perfetti Sconosciuti) ist eine italienische Dramedy des Regisseurs Paolo Genovese aus dem Jahr 2016. Der Film entwickelte sich in Italien zu einem massiven Kritiker- und Kassenerfolg und hielt zeitweise den Weltrekord für die meisten Neuverfilmungen eines Spielfilms.

TitelPerfetti Sconosciuti – Wie viele Geheimnisse verträgt eine Freundschaft?
OriginaltitelPerfetti Sconosciuti
ProduktionslandItalien
OriginalspracheItalienisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Perfetti Sconosciuti – Wie viele Geheimnisse verträgt eine Freundschaft?
Originaltitel Perfetti Sconosciuti
Produktionsland Italien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 2016
Länge 97 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Paolo Genovese
Drehbuch Filippo Bologna, Paolo Costella, Paolo Genovese, Paola Mammini, Rolando Ravello
Produktion Marco Belardi
Musik Maurizio Filardo
Kamera Fabrizio Lucci
Schnitt Consuelo Catucci
Besetzung
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Handlung

Drei befreundete Paare und ein Single treffen sich bei dem Ehepaar Rocco und Eva zu einem Abendessen, während eine Mondfinsternis stattfindet. Während des Essens schlägt Eva ein Experiment vor: Jeder legt sein Smartphone auf den Tisch, und alle eingehenden Anrufe, SMS oder WhatsApp-Nachrichten müssen laut vorgelesen bzw. mitgehört werden, um zu beweisen, dass niemand Geheimnisse vor den anderen hat.

Zunächst scheint das Spiel harmlos; niemand hat etwas zu verbergen. Doch nach und nach werden die Anrufe und Nachrichten immer brisanter. Sie enthüllen, dass eine verheiratete Frau eine Affäre hat und dass ein Mann, der vorgibt, eine abwesende Freundin zu haben, nicht der ist, für den er sich ausgibt. Mit jedem weiteren Anruf verstrickt sich das Netz aus Lügen und Geheimnissen immer tiefer. Fast niemand am Tisch bleibt verschont. Am Ende des Abends sind die Freundschaften, Ehen und Liebesbeziehungen der Gruppe zerbrochen.

Als die Gäste die Wohnung verlassen, verhalten sie sich, als wäre nichts geschehen. Offenbar hat das Ende der Mondfinsternis sie vergessen lassen, was währenddessen passiert ist. Ihre Beziehungen sind genau so wie zu Beginn des Abends, als hätte das Spiel nie stattgefunden, und sie kehren zu ihrem Alltag zurück.

Rezeption

Der Film erhielt international positive Kritiken für sein kammerspielartiges Setting und das gesellschaftskritische Drehbuch, das die Abhängigkeit des modernen Menschen von seinem Smartphone thematisiert.

Der Film erreichte in Italien in seiner Startwoche Platz eins der Kinocharts mit einem Einspielergebnis von 3,7 Millionen US-Dollar. Weltweit spielte er 31,6 Millionen US-Dollar ein.[2][3]

Auszeichnungen (Auswahl)

Rekord und Neuverfilmungen

Mit bisher über 20 offiziellen Remakes gilt der Film als der am häufigsten neu verfilmte Stoff der Kinogeschichte. Zu den bekanntesten Versionen gehören:

Einzelnachweise

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