Perimenopause
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Die Perimenopause ist jene Zeit des Klimakteriums, die vier bis zehn Jahre vor der eigentlichen Menopause liegt und als der eigentliche „Wechsel“ bezeichnet werden kann.
Der Perimenopause folgt schließlich die Postmenopause, die mit dem Abfall der weiteren Östrogenproduktion die Zeitspanne vor dem Senium – ab dem 65. Lebensjahr – beschreibt. Da die Menopause selbst erst nachträglich mit Sicherheit angegeben werden kann – wenn nach der letzten Menstruation ein Jahr lang keine weitere Regelblutung aufgetreten ist - ist auch die Perimenopause selbst im Wesentlichen nur durch die in dieser Zeit verstärkten körperlichen und psychischen Probleme der Frau zu bestimmen.
Krankheitswert
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| N95.8 | Sonstige näher bezeichnete klimakterische Störungen |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
| Klassifikation nach ICD-11 | |
|---|---|
| GA30 | Menopausale oder perimenopausale Störungen |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) | |
Die Perimenopause ist keine Erkrankung, sondern ein physiologisches Altern. Treten dabei jedoch Symptome mit Krankheitswert auf, so können sie mit einem eigenen ICD-Code belegt werden.