Peter Freimark

deutscher Judaist From Wikipedia, the free encyclopedia

Peter Heinz Otto Freimark (* 25. Oktober 1934 in Halberstadt; † 26. September 2008 in Hamburg) war ein deutscher Judaist. Er leitete von 1972 bis 1992 das Institut für die Geschichte der deutschen Juden.

Leben

Freimark studierte Semitische Philologie, Judaistik und Slawistik an der Universität Münster (u. a. bei Karl Heinrich Rengstorf und Bernhard Brilling) und der Hebräischen Universität Jerusalem. Während seines Studiums engagierte sich Freimark in den Deutsch-Israelischen Studiengruppen.[1] Er promovierte 1967 in Münster mit der Arbeit Das Vorwort als literarische Form in der arabischen Literatur. Im selben Jahr wurde er am Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) angestellt. Ab 1970/71 hatte er zudem einen Lehrauftrag für Judaistik an der Universität Münster.[2]

Als Nachfolger des ersten Leiters Heinz Mosche Graupe wurde Freimark 1972 Direktor des IGdJ, das er zwei Jahrzehnte bis 1992 leitete. Daneben lehrte er an der Universität Hamburg die Geschichte der Juden in Deutschland. Die Universität verlieh ihm 1983 die akademische Bezeichnung „Professor“ (§ 17 HmbHG).[3]

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

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