Peter Noack
deutscher Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr
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Peter Noack (* 6. Januar 1937 in Königsberg; † 4. März 2008[1]) war ein deutscher Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr.
Leben
Noack trat am 16. April 1958 beim Panzeraufklärungsbataillon 3 in Lingen (Ems) in die Bundeswehr ein und gehörte der Panzeraufklärungstruppe an. 1959 besuchte er die Heeresoffizierschule II in Hamburg und 1959/60 die Panzertruppenschule in Munster. Anschließend war er Zugführer im Panzeraufklärungsbataillon 4,[1] von 1961 bis 1963 Jugendoffizier der 4. Panzergrenadierdivision in Regensburg und von 1963 bis 1964 Jugendoffizier des II. Korps in Ulm. 1964 war er Spähzugführer in der Panzerbrigade 12 in Amberg, von 1964 bis 1966 Kompaniechef der Ausbildungskompanie 2/4 und von 1966 bis 1968 der Gebirgsaufklärungskompanie 220, beide in Landsberg am Lech.
Von 1968 bis 1970 absolvierte Noack den 11. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde.[2] Anschließend war er von Oktober 1970 bis September 1973 Generalstabsoffizier für Personalwesen (G 1) der 4. Jägerdivision in Regensburg und von Oktober 1973 bis März 1976 Referent im Führungsstab des Heeres I 3 im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn. Von April 1976 bis März 1978 war Noack Bataillonskommandeur des Panzeraufklärungsbataillons 4 in der Arnulf-Kaserne in Roding.[3] Danach wechselte er als G 1 Übungen zum Amt für Studien und Übungen der Bundeswehr am Dienstsitz Bergisch Gladbach. Von April 1979 bis September 1981 war er Bereichsleiter im Zentrum Innere Führung in Koblenz und von Oktober 1981 bis März 1990 als Oberst Referatsleiter I 3 im Führungsstab des Heeres im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn.[4]
Von April 1990 bis September 1992 war Noack Brigadekommandeur der Heimatschutzbrigade 53 in der Panzer-Kaserne in Düren,[1] von Oktober 1992 bis März 1994 stellvertretender Divisionskommandeur der 7. Panzergrenadierdivision in Unna und ab April 1994 stellvertretender Divisionskommandeur und Kommandeur Divisionstruppen der 7. Panzerdivision sowie stellvertretender Befehlshaber des Wehrbereichskommandos III in Düsseldorf. Mit Ablauf des September 1995 wurde er in den Ruhestand versetzt.
Gemeinsam mit Anton Steer war Noack Herausgeber des Jahrbuch des Heeres im Verlag Bernard & Graefe.
Noack war Träger des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und des Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Gold.
Noack war verheiratet, evangelisch und hatte drei Söhne.
Siehe auch
Literatur
- Manfred Sadlowski (Hrsg.): Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 1995. 10. Auflage. Bernard & Graefe, Bonn 1995, ISBN 3-7637-5932-8, S. 95.
- Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1999 – Die militärischen Werdegänge (= Dermot Bradley [Hrsg.]: Deutschlands Generale und Admirale. Teil VIb). Band 3, Laegeler – Quiel. Biblio-Verlag, Bissendorf 2005, ISBN 978-3-7648-2382-5, S. 399–400.