Peter Skaarup

dänischer Politiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Peter Skaarup (* 1. Mai 1964 in Aarhus) ist ein dänischer Politiker (Danmarksdemokraterne, zuvor Fremskridtspartiet, Dansk Folkeparti). Von 1998 bis 2026 gehörte er dem Folketing an.

Peter Skaarup (2011)

Leben

Skaarup wuchs in Brabrand, einem Stadtteil von Aarhus, auf. Nach dem Schulabschluss und der Berufsausbildung arbeitete er als technischer Berater für den Reisebereich der Dänischen Staatsbahnen. Seit 1990 war er Parteisekretär der populistisch-libertären Fremskridtspartiet. 1995 wechselte er schließlich zur Dansk Folkeparti, für die er bis zu seiner Wahl in das Folketing als leitender Parteisekretär tätig war. Bei der Folketingswahl 1998 kandidierte er erfolgreich im Østre Storkreds in Kopenhagen und konnte dies auch bei den nachfolgenden Wahlen wiederholen. Bis 2001, von 2005 bis 2015 und 2019 bis 2022 war er der rechtspolitische Sprecher seiner Fraktion und leitete von 2005 bis 2011 und von 2015 bis 2019 auch den Rechtsausschuss des Folketings. Nachdem er seit 1998 bereits dessen Stellvertreter gewesen war, rückte er 2012 zum Vorsitzenden der Fraktion der Dansk Folkeparti auf. Am 24. Juni 2022 trat er aus der Dansk Folkeparti aus und führte dies auf Differenzen mit dem neugewählten Parteivorsitzenden Morten Messerschmidt zurück.[1] Er schloss sich anschließend den Danmarksdemokraterne an und wurde am 29. Juli 2022 in deren Folketingsgruppe aufgenommen. Seit 2023 ist er auch Vize-Vorsitzender der Partei. Bei der Folketingswahl 2026 verpasste er knapp ein Mandat und schied daher nach 28 Jahren Parlamentszugehörigkeit aus dem Folketing aus. Während er bei der Wahl 2022 noch 7341 Vorzugsstimmen im Sjællands Storkreds erhielt, fiel er 2026 auf nur noch 1874 Stimmen für ihn persönlich zurück und lag damit knapp hinter Susie Jessen, die das einzige Mandat der Danmarksdemokraterne im Wahlkreis erhielt.

Commons: Peter Skaarup – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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