Peter Stahrenberg
deutscher Architekt
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Leben
Stahrenberg schloss 1966 ein Architekturstudium an der TU Braunschweig mit Diplom ab.[1] Gemeinsam mit Hans-Joachim Pysall und Uwe Jensen gründete Stahrenberg 1971 das Architekturbüro Pysall, Jensen, Stahrenberg & Partner (ab 1983: Architekturbüros Pysall, Stahrenberg & Partner) mit Standorten in Braunschweig, Berlin und Hamburg.[2] Das Team schuf zahlreiche Bildungs- und Verwaltungsbauten. Mit ihren räumlichen Umsetzungen zeitgenössischer pädagogischer Konzepte prägten die Architekten die bundesrepublikanische Bildungsexpansion der 1960er und 1970er Jahre und machten sich hier einen Namen.[2] Ihre Arbeiten gelten als herausragende Bauten hoher gestalterischer Qualität.[2]
Von 1991 bis 2003 war Stahrenberg Präsident der Architektenkammer Niedersachsen. In seine Amtszeit fiel der Kauf des Laveshauses als Sitz der Architektenkammer Niedersachsen.[3] 1999 initiierte Stahrenberg die Lavesstiftung zur Förderung des beruflichen Nachwuchses. Die Niedersächsische Architektenkammer berief Stahrenberg zu ihrem Ehrenpräsidenten.[3]
Bauwerke
- 1969–1976: Deutsche Schule Barcelona, mit Hans-Joachim Pysall und Uwe Jensen[2]
- 1971–1977: Oberstufenzentrum Berlin-Wedding (später Diesterweg-Gymnasium), mit Hans-Joachim Pysall und Uwe Jensen[2][4]
- 1982: Cremonbrücke, Hamburg[5]
Schriften
- Peter Stahrenberg (Hrsg.): Braunschweig. Architektur 19.–20. Jahrhundert, Braunschweig: Bund Deutscher Architekten, Bezirksgruppe Braunschweig, 1985, ISBN 3-9801122-0-9
- „High-tech, low-tech, ’einfach’ bauen“? Architektur und Technik im Wandel, Kongreßband zum Kongress in Hannover vom 6. bis 9. November 1996, Hannover: Constructec, 1996

