Peter Terrin

flämischer Schriftsteller From Wikipedia, the free encyclopedia

Peter Terrin (geb. am 3. Oktober 1968 in Tielt) ist ein flämischer Schriftsteller.[1]

Peter Terrin (2017)

Biografie

Terrin begann zunächst ein Ingenieurstudium (industrieel ingenieur), brach dieses aber ab und studierte dann Angepasste Kommunikation an der Universität Gent. Er arbeitete als Handelsvertreter. Mit dreiundzwanzig Jahren wurde er durch die Lektüre des Romans De donkere kamer van Damokles (dt. Die Dunkelkammer des Damokles) von Willem Frederik Hermans angeregt, selber mit dem Schreiben zu beginnen.

Terrin debütierte 1998 mit dem Erzählband De Code. Im Jahr 2001 schrieb er mit Kras seinen ersten Roman. Seinen Durchbruch hatte er mit dem Roman Blanco, für den er 2004 für den AKO-Literaturpreis nominiert wurde. Diesen bedeutenden, mit 50.000 Euro Preisgeld dotierten belgischen Literaturpreis bekam er dann erst mit seinem dritten nominierten Roman Post mortem 2012.

Für seinen neunten Roman Al het blauw (dt.: Alles Blau der Welt 2023) erhielt er 2022 den belgischen Confituurboekhandelsprijs, den Preis des Verbands der unabhängigen flämischen Buchhändler.[2]

Werke

Romane

Erzählungen

Hörspiele

Auszeichnungen

  • 2014: Ehrenbürger von Wingene, des Ortes, in dem er aufwuchs
  • 2012: AKO-Literaturpreis für Post mortem[6]
  • 2010: EU-Literaturpreis für De bewaker
  • 2008: Prijs voor Letterkunde van West-Vlaanderen für De Bijeneters
  • 2022: Confituurboekhandelsprijs für Al het blauw

Nominierungen

Einzelnachweise

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