Peter Wenning
Offizier des Heeres der Bundeswehr
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Peter Wenning (* 17. Oktober 1963 in Mönchengladbach) ist ein Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr und seit 2025 Abteilungsleiter für Operationsplanung (G 5) im Multinationale Korps Nord-Ost der NATO in Stettin.
Leben
Wenning trat 1983 als Offizieranwärter beim Feldartilleriebataillon 71 in Dülmen in die Bundeswehr ein und durchlief die Offizierausbildung zum Offizier des Truppendienstes der Artillerietruppe einschließlich eines Studiums der Pädagogik an der Universität der Bundeswehr Hamburg, das er als Diplom-Pädagoge abschloss. Anschließend war er von 1988 bis 1992 Beobachtungsoffizier und Zugführer eines Geschützzuges im Panzerartilleriebataillon 195 in Munster und von 1992 bis 1996 Batteriechef und Feuerunterstützungsoffizier im Panzerartilleriebataillon 215 in Augustdorf.
Von 1996 bis 1998 absolvierte Wenning den 39. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Anschließend war er von 1998 bis 2000 Stabsoffizier beim Chef des Stabes des Heeresführungskommandos in Koblenz; zu jener Zeit Axel Bürgener und später Wolfgang Korte. Von 2000 bis 2001 absolvierte Wenning den Generalstabslehrgang am Command and General Staff College der United States Army in Fort Leavenworth in Kansas in den Vereinigten Staaten. Danach war er von 2001 bis 2002 Generalstabsoffizier für Planung, Ausbildung und Organisation (G 3) der Panzergrenadierbrigade 40 in Schwerin und von 2002 bis 2003 Referent im Referat VI 2 des Führungstabes der Streitkräfte im Bundesministerium der Verteidigung auf der Hardthöhe in Bonn. Am 9. Januar 2004 wurde er als Oberstleutnant der Bataillonskommandeur des Panzerartilleriebataillon 295 am damaligen Standort Immendingen. Am 29. September 2005 folgte ihm Frank De Waele nach.
2011 war Wenning im Dienstgrad Oberst G 3 des Heeresführungskommandos in Koblenz.[1] 2013 wurde er im Bundesministerium der Verteidigung verwendet.[2]
2025 wurde Wenning Abteilungsleiter für Operationsplanung (G 5) des Multinationales Korps Nord-Ost in Stettin in Polen.[3]
Wenning ist ledig.
Siehe auch
Schriften
- Aufmarschplanung als strategische Führungsproblem. Eine vergleichende Untersuchung am Beispiel des Schlieffenplans 1914, der NATO Aufmarschplanung im Rahmen der „Flexible Response“ un dem neuen strategischen Konzept der NATO. Führungsakademie der Bundeswehr, Hamburg 1997 (Lehrgangsarbeit).
Literatur
- Neue Kommandeure (Peter Wenning – Kdr PzArtBtl 295). In: Zu Gleich. Nr. 1, 2004, S. 29.