Phantosmie
Geruchswahrnehmung in Abwesenheit einer entsprechenden Reizquelle (Riechstoffe)
From Wikipedia, the free encyclopedia
Phantosmie ist die Geruchswahrnehmung in Abwesenheit einer entsprechenden Reizquelle (Riechstoffe).[1]
Phantosmie tritt nach Infektionen oder als Folge eines Traumas auf. Die Geruchswahrnehmung wird dabei meist als unangenehm empfunden. Sie bildet sich oft langfristig (Jahre) zurück.
Die Phantosmie ist ein neurophysiologisches Krankheitssymptom, dessen Ursache bisher ungeklärt ist. Sie ist eine olfaktorische (den Geruch betreffende) Halluzination, also eine trughafte (täuschende) Sinneswahrnehmung ohne Reizursache.[2]
Siehe auch
Literatur
- Hanns Christian Hopf (Hrsg.): Erkrankungen der Hirnnerven. Referenz-Reihe Neurologie. Thieme Verlag, München, 2006, ISBN 978-3-13-140111-3, S. 5.
- E. Biesinger, Heinrich Iro: Funktionsstörungen und funktionelle Störungen. In: HNO Praxis Heute, Band 24, Springer, 2004, ISBN 978-3-540-20029-1, S. 103.