Phil Bauhaus

deutscher Radrennfahrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Phil Bauhaus (* 8. Juli 1994 in Bocholt) ist ein deutscher Radrennfahrer. Er gilt als starker Sprinter.[1]

UCI-Id10008662484
Geburtsdatum8. Juli 1994 (31 Jahre)
GeburtsortBocholt
NationDeutschland Deutschland
Schnelle Fakten Zur Person, UCI-Id ...
Phil Bauhaus
Phil Bauhaus (2016)
Phil Bauhaus (2016)
Zur Person
UCI-Id 10008662484
Geburtsdatum 8. Juli 1994 (31 Jahre)
Geburtsort Bocholt
Nation Deutschland Deutschland
Disziplin Straße
Fahrertyp Sprinter
Körpergröße 184 cm
Renngewicht 71 kg
Zum Team
Aktuelles Team Bahrain Victorious
Funktion Fahrer
Verein(e) / Renngemeinschaft(en)
2004–2012 RC 77 Bocholt
Internationale Team(s)
2013–2014
2015–2016
2017–2018
2019–
Team Stölting
Bora-Argon 18
Team Sunweb
Bahrain Victorious
Wichtigste Erfolge
UCI WorldTour
eine Etappe Critérium du Dauphiné 2017
zwei Etappen Tirreno–Adriatico 2022, 2024
zwei Etappen Polen-Rundfahrt 2021, 2022
eine Etappe Tour Down Under
andere wichtige Siege
Coppa Bernocchi 2019
Gesamtwertung Saudi Tour 2020
Letzte Aktualisierung: 19. Januar 2024
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Bauhaus während der Tour de France 2023

Karriere

2013 gewann Phil Bauhaus mit einer Etappe der Bulgarien-Rundfahrt sein erstes internationales Straßenrennen. Bei den Deutschen U23-Straßenmeisterschaften 2014 belegte Bauhaus Rang zwei, beim Rennen der Elite wurde er hinter André Greipel und John Degenkolb Dritter. Zur Saison 2015 wechselte er zum Team Bora-Argon 18.[1] Für diese Mannschaft gewann er 2016 die Abschlussetappe der Dänemark-Rundfahrt, eines Etappenrennens der hors categorie.

Mit dem Giro d’Italia 2017 bestritt Bauhaus seine erste Grand Tour. Er platzierte sich in Massensprintankünften dreimal unter den ersten Zehn, darunter einmal als Vierter und leistete Mannschaftsarbeit für den Gesamtführenden Tom Dumoulin. Er musste das Rennen auf der 17. Etappe ermüdet aufgeben.[2] Sein bis dahin größter Erfolg gelang ihm beim Critérium du Dauphiné 2017, wo er im Massensprint die fünfte Etappe für sich entschied.[3] Bei der Abu Dhabi Tour 2018 gewann er im Sprint die dritte Etappe, wenige Millimeter vor Marcel Kittel. Bei der Auftaktetappe der BinckBank Tour wurde er vom Straßenweltmeister Peter Sagan im Zielsprint knapp geschlagen.[4]

Zur Saison 2019 wechselte Bauhaus zum Team Bahrain-Merida, zu dem auch Marcel Sieberg wechselte, der Bauhaus in den Sprints unterstützen sollte.[5] Bauhaus gewann in seinem ersten Jahr bei dieser Mannschaft den italienischen Halbklassiker Coppa Bernocchi und zu Saisonbeginn 2020 die Gesamtwertung und zwei Etappen der Saudi Tour.

Auch in die Saison 2021 startete er erfolgreich mit einem Sprintsieg auf der letzten Etappe der Tour de La Provence.[6] Er gewann je zwei Etappen der Ungarn-Rundfahrt und der Slowenien-Rundfahrt. Im Bergaufsprint der Auftaktetappe der Polen-Rundfahrt gewann er sein zweites Rennen der WorldTour.[7] Beim Tirreno–Adriatico 2022 entschied er den hektischen Sprint der letzten Etappe für sich.[8]

Zu Saisonbeginn 2023 gewann er mit der ersten Etappe der Tour Down Under ein weiteres Rennen der WorldTour, ehe er auch bei Tirreno–Adriatico 2024 erfolgreich war. Nach einem Etappensieg bei der Slowenien-Rundfahrt ging er bei der Tour de France 2024 an den Start, wo er Zweiter im Massensprint der 16. Etappe wurde.

Erfolge

2013
2014
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024

Wichtige Platzierungen

Weitere Informationen Grand Tour ...
Grand Tour201720182019202020212022202320242025
Maglia Rosa Giro d’ItaliaGiroDNF138DNF
Gelbes Trikot Tour de FranceTourDNFDNF151
Rotes Trikot Vuelta a EspañaVueltaDNF
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Legende: DNF: did not finish, aufgegeben oder wegen Zeitüberschreitung aus dem Rennen genommen.
Weitere Informationen Monument, Mailand–Sanremo ...
Monument201720182019202020212022202320242025
Mailand–Sanremo136
Flandern-RundfahrtDNF103
Paris–Roubaix78DNF23
Lüttich–Bastogne–Lüttich
Lombardei-Rundfahrt
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Legende: DNF: did not finish, aufgegeben oder wegen Zeitüberschreitung nicht klassifiziert.
Commons: Phil Bauhaus – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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