Philippe Musard
französischer Violinist, Dirigent und Komponist
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Leben und Werk
Er wurde in London bekannt, wo seine Tänze auf den Hofbällen gespielt wurden. Ab 1830 wieder in Paris, gab er Konzerte in den Champs-Elysées und leitete Bälle in der Opéra-Comique. Er galt als „König der Quadrille“. Er schrieb seine Tänze teilweise nach Opernmotiven.[1]
Eine Nouvelle méthode de compostion musicale (Paris 1832), die seinem Lehrer Anton Reicha gewidmet war, erschien nur bis zur 7. Lieferung.[1]
Philippe Musards Sohn Alfred wurde ebenfalls als Kapellmeister und Quadrillenkomponist bekannt.[1]
Literatur
- Musard, Philippe. In: Wilibald Gurlitt (Hrsg.): Riemann Musiklexikon. 12., völlig neubearbeitete Auflage. Personenteil: L–Z. Schott, Mainz 1961, S. 289 (Textarchiv – Internet Archive).
- Musard, Philippe. In: Carl Dahlhaus (Hrsg.): Riemann Musiklexikon. 12., völlig neubearbeitete Auflage. Personenteil: L–Z, Ergänzungsband. Schott, Mainz 1975, S. 248.
- Musard, Philippe. In: Nicolas Slonimsky: Baker’s Biographical Dictionary of Musicians. 7. Auflage. Oxford University Press, London, New York, Toronto 1984, ISBN 0-19-311335-X, S. 1619 (englisch).
Weblinks
Commons: Philippe Musard – Sammlung von Bildern
- Angaben zu Philippe Musard in der Datenbank der Bibliothèque nationale de France.
