Piet Blom
niederländischer Architekt
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Piet Blom (* 8. Februar 1934 in Amsterdam; † 8. Juni 1999 in Dänemark) war ein niederländischer Architekt.




Leben und Werk
Piet Blom wuchs im Jordaan, einem Amsterdammer Arbeiterviertel auf. Zunächst erlernte er den Beruf Zimmerer, dann Architekturdesigner. Von 1956 bis 1962 studierte Blom an der Amsterdamer Academie van Bouwkunst und war parallel als Mitarbeiter des Architekturbüros Herman Knijtijzer tätig.[1] Er schloss 1959 sein Studium ab. Einer seiner wichtigsten Lehrer war Aldo van Eyck.[2]
Er ist insbesondere durch das Projekt De Kasbah in Hengelo (1969–1973) und seine ungewöhnlichen Kubushäuser in Helmond (1975–1977) und Rotterdam (1978–1984) bekannt geworden, deren würfelförmige Baukörper jeweils auf einer Ecke stehen. In all diesen Fällen handelt es sich um Häuser auf Säulen. Durch diese Bauweise entstand unter den Wohngebäuden Platz für Geschäfte und Gemeinschaftseinrichtungen.
Piet Blom, Aldo van Eyck und Herman Hertzberger sind die bekanntesten holländischen Vertreter der Architekturströmung Strukturalismus.[3]
Das Piet Blom Museum befindet sich in Hengelo, Niederlande.
Auszeichnungen
- 1962: Prix de Rome für den Entwurf eines Kinderdorfes
Weblinks
- Piet Blom Museum
- Piet Blom. In: archINFORM.
- Kubuswoningen (niederländisch)
- Monografie Piet Blom
- Projekte von Piet Blom