Pippin (Name)

männlicher Vorname From Wikipedia, the free encyclopedia

Pippin war der Name zahlreicher bedeutender Mitglieder der karolingischen Herrscherfamilie des mittelalterlichen Frankenreichs, die deshalb auch unter der Bezeichnung Pippiniden bekannt sind. In vielen Genealogien wird Pippin auch in der französischen Schreibweise Pépin wiedergegeben.

Herkunft (Etymologie)

Der Name Pippin ist abgeleitet von einem fränkischen Kosenamen pippinus für „kleines Kind“. Für dieses Wort gibt es wiederum mehrere etymologische Erklärungen: pippinus „kleines Kind“ könnte abgeleitet sein von einer germanischen Wurzel *bib- „sich bewegen, schwanken“ (für „kleines, leicht bewegliches Objekt“, vgl. franz. bibi „meine Wenigkeit“), von einem kindersprachlichen Schallwort für einen kleinen Vogel (vom Piepen hergeleitet) oder von der romanischen Wurzel, die auch dem heutigen französischen Wort pépin „Kern“ zugrunde liegt (dann wäre von einer Metapher wie „so klein wie ein Apfelkern“ auszugehen).[1]

Verbreitung

Der Name kommt in Deutschland seit 2010 hin und wieder in der Namensgebung vor.[2] In Österreich wurde der Name seit 1984 nur in den Jahren 2007 und 2022 vergeben.[3] In der Schweiz tragen drei Personen den Namen (Stand 2024). Der Name taucht in England seit 2014 fast jährlich in den Hitlisten auf. Seitdem wurden rund 40 Jungen so genannt. In den USA wird der Name seit 2016 vergeben, und zwar etwa 50 Mal. Die Vergabe ist auch in Schottland nachgewiesen.[2]

Namensträger

Vorname

Familienname

Fiktive Figuren

Siehe auch

Einzelnachweise

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