Plattform-Sutra
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Das Plattform-Sutra des Sechsten Patriarchen (chinesisch: 六祖壇經; Pinyin: Liùzǔ Tánjīng oder einfach: 壇經 Tánjīng) ist eine buddhistische Schrift des frühen Chan/Zen-Buddhismus, die im 7. bis 10. Jahrhundert in China entstanden ist. Als legendärer Autor und Redner tritt Dàjiàn Huìnéng, der sechste und letzte Patriarch des Chan-Buddhismus, auf. Plattform (施法壇) bezieht sich auf das Podium, auf dem ein buddhistischer Lehrer spricht.

Die Schrift beschreibt das Leben Huinengs und seine Lehren. Sie ist der einzige Text im Chan-Buddhismus, der ausdrücklich als Sutra bezeichnet wird, um seine große Bedeutung hervorzuheben. Dadurch steht sie in der Tradition des Diamant-Sutras, welches für Huinengs Erleuchtungserfahrung maßgeblich gewesen sein soll. Das Plattform-Sutra ist die Grundlage der Südlichen Schule des Chan-Buddhismus, die sich die Erleuchtung als spontan und plötzlich eintretendes Erlebnis vorstellt.
Allgemeines
Der Mönch Bodhidharma brachte den Buddhismus nach China und wird als erster Patriarch des Chan angesehen. Mit dem sechsten Patriarchen Huineng und dem ihm zugeschriebenen Plattform-Sutra beginnt die Geschichte des Zen im engeren Sinne.[1] Huineng erhielt nach der Legende die Dharma-Übertragung vom fünften Patriarchen heimlich – und im Streit um die legitime Nachfolge entstand eine Spaltung in eine Nord- und eine Südschule. Huineng gilt als Initiator der Südschule und seine Plattform-Sutra stellt deren Ansichten dar. Die Nordschule begriff Erleuchtung (chinesisch wu, sanskrit bodhi, japanisch satori) als einen allmählichen Prozess, der durch beständiges Üben der Meditation zu verwirklichen sei, während die Südschule betonte, dass Erleuchtung ein plötzliches Erwachen sei.
Patriarch ist der traditionell übliche Ausdruck für die Dharma-Nachfolger. Der Ausdruck Sutra ist im Zusammenhang mit China sehr ungewöhnlich, denn dieses Sanskrit-Wort stammt aus der indischen Literatur.[2] Für diese Schrift wird trotzdem der Begriff Sutra verwendet, um den für den Buddhismus außergewöhnlichen Rang dieser Lehrschrift zu betonen und sie in die Tradition der buddhistischen Schriften Buddhas zu stellen.[3]
Entstehung und Textgeschichte
Das Plattform-Sutra beginnt mit einer legendenhaften biographischen Erzählung und besteht dann aus etlichen predigtartigen Vorträgen, einer Reihe von Gedichten und Anekdoten.[4] Seine Entstehung liegt im Dunkel der Geschichte; historisch greifbare Anhaltspunkte fehlen. Der Legende nach war Huineng Analphabet; der Text des Sutra sei von seinem Schüler Fahai aufgeschrieben und während der Tang-Dynastie (617/18 bis 907) herausgegeben worden.
Zwei Exemplare aus der Zeit zwischen 830 und 860 wurden im Jahr 1900 in den Mogao-Grotten in Dunhuang gefunden. Der Sechste Patriarch Huineng hatte neben Fahai etliche weitere Schüler: Shenhui, der die Heze-Schule gründete, werden die frühen Dunhuang-Versionen zugeschrieben, Mazu Daoyi dagegen die späteren.[5]
Ein Mönch namens Huixin überarbeitete im Jahr 967 das Plattform-Sutra, wobei ihm eine Fassung als Ausgangspunkt diente, die den heute aus Dunhuang bekannten Fassungen ähnlich, aber nicht mit ihnen identisch war. In diesem Rahmen unterteilte Huixin das Werk zudem in elf Kapitel und zwei Bände.[6]
Im Jahr 1291 (während der Yuan-Dynastie) produzierte der chinesische Herausgeber Zongbao eine Ausgabe, in die er Teile der so genannten Laternenchronik Jingde Chuandeng Lu einarbeitete.[7] In dieser Version wurde das Plattform-Sutra Teil des chinesischen buddhistischen Kanons der Ming-Dynastie (1368–1644).[8] Diese kanonische Version ist etwa ein Drittel länger als die Versionen aus den Mogao-Grotten und anders strukturiert.
Der Religionswissenschaftler Morten Schlütter (* 1956) hat basierend auf textgeschichtlichen Vorarbeiten von 1989[9] im Jahr 2007 die Entstehung des Plattform-Sutras wissenschaftlich dargestellt.[10]
Inhalt
Die historische Person Huineng und die legendäre Person, die im Plattform-Sutra als Huineng spricht und auftritt, fallen selbstverständlich auseinander. Für die historische Person Huineng gibt es allerdings keine Quellen, die sich erkennbar vom Legendenhaften unterscheiden.[11] Hier wird der Einfachheit halber nicht zwischen den beiden Personensichten unterschieden, auch weil die historische Person Huineng kaum greifbar ist.
In der im Folgenden zugrunde gelegten Zongbao-Fassung besteht das Plattform-Sutra aus zehn Kapiteln.[12] Deren erstes stellt eine Art Selbstbiographie Huinengs dar, während die restlichen Kapitel aus Vorträgen, Dialogen und Belehrungen bestehen und zudem Gedichte beinhalten.
Selbstbiographie

In der angeblichen Selbstbiographie berichtet Huineng als Ich-Erzähler, wie er im Kloster des Fünften Patriarchen als Hilfskraft arbeitete.
Hongren, der Fünfte Patriarch, forderte eines Tages seine Mönche auf, ihr Verständnis in einem Gedicht (Gatha) zum Ausdruck zu bringen. Er würde demjenigen die Insignien des Meisters übergeben, der das Verständnis der Essenz der Lehre manifestieren könne. Alle Mönche waren überzeugt, dass Shenxiu, der Hauptmönch, das fundierteste Verständnis hätte, und verzichteten darauf, ein Gedicht zu verfassen.
Shenxiu schrieb folgenden Vers an die Klostermauern:
Unser Körper kann mit dem Bodhi-Baum verglichen werden,
Und unser Geist mit einem klaren Spiegel,
Sorgsam wischen wir ihn von Stunde zu Stunde ab,
Und lassen keinen Staub auf ihn fallen.[13]
Huineng bat einen vorbeikommenden Offizier[14] das folgende Gatha dazuschreiben:
Da gibt es keinen Bodhibaum,
Noch einen klaren Spiegel.
Da alles leer ist,
Wo könnte sich da Staub ansammeln?[15]
Nachts im Geheimen, so die Legende, überreichte Hongren Huineng die Robe der Dharma-Übertragung zum Sechsten Patriarchen, nachdem er ihn durch das Gedicht als Nachfolger erkannt hatte.
Prajñā und Samadhi
Huineng flieht vor Mönchen, die seine Wahl als Sechster Patriarch nicht anerkennen, und schließt sich – so wird berichtet – fünfzehn Jahre einer Gruppe von Jägern an. Daraufhin folgt er seiner Berufung die Dharma-Lehre zu verbreiten und wird vom Meister des Klosters Faxing in Zhangzi als Lehrer erkannt und eingesetzt. Ab dem zweiten Kapitel wird fortlaufend nur noch in der dritten Person über Huineng und seine Lehren berichtet.
Im zweiten Kapitel geht es um eine Predigt Huinengs über Prajñā, eine umfassende Weisheit. Das große (Maha) Prajnaparamita, das Wissen zur Erlangung des transzendenten Ufers, bekomme man nicht durch Aufsagen des Herz-Sutras (Mahaprajnaparamita), sondern indem man das Gesetz des Prajñā richtig erfasst und es ausübt.[16]
Huineng prägt dabei die paradoxe Formel: Klesha (Irrtum des gewöhnlichen Menschen) ist Bodhi (Erleuchtung des Buddha).[17]
Huineng lehrt: „Wenn unser Geist ohne jegliches Hindernis arbeitet und sich frei fühlt, ‚zu kommen‘ oder ‚zu gehen‘, dann erreichen wir Prajna-Samadhi, welches Befreiung ist. Ein solcher Zustand heißt Wirkung der ‚Gedankenleere‘. Aber das Denken an irgendetwas zu unterdrücken im Sinne des Ausschaltens aller Gedanken nennt man Dharma-verblendet sein, und dies ist eine ganz falsche Ansicht.“[18]
Samadhi ist ein Meditationszustand, ähnlich dem späteren Hishiryō, bei dem man durch Aufhören des diskursiven Denkens im jeweiligen Objekt aufgeht. Huineng lehrt einen Befreiungszustand, bei dem Prajñā und Samadhi zusammenfallen.
Im dritten Kapitel werden Dialoge geschildert. Huineng erörtert die berühmte Geschichte, in der Bodhidharma Kaiser Wu von Liang sagt, dass seine guten Taten ihm keinen Verdienst einbringen würden. Dazu sagt der Sechste Patriarch, dass die Taten (Bauen von Tempeln oder ähnliches) nur Glückseligkeit hervorbringen. Die Verwirklichung der Geistessenz durch gute Verdienste (Kung) und die Ausgeglichenheit des Geistes durch gute Eigenschaften (Tak) seien etwas anderes.
Als Nächstes spricht er über das Reine Land des Westens und betont, dass der innere Zustand eines Menschen wichtiger sei als sein physischer Aufenthaltsort. Dies führt zu einer Schlussfolgerung, in der Huineng behauptet, dass die Praxis als Laie außerhalb eines Klosters der Form der klösterlichen Entsagung ohne innere Praxis vorzuziehen sei.[19] „Bodhi kann nur in unserem eigenen Geist gefunden werden.“[20]
Auch im vierten Kapitel plädiert Huineng für eine Art Fusion von Meditation (Samadhi) und Weisheit (Prajñā): Sie sind ein und dasselbe. Meditation sei die Essenz der Weisheit, und Weisheit die Funktion der Meditation. In Momenten der Weisheit existiert Meditation in dieser Weisheit; in Momenten der Meditation existiert Weisheit in dieser Meditation. Samadhi und Prajñā gleichen „einer Lampe und ihrem Licht. Brennt die Lampe, so ist es hell.“[21]
Sitzmeditation und Reue
Im kurzen fünften Kapitel geht es um Anweisungen für die Sitzmeditation (zuòchán).[22] Huineng lehrt, dass man sich bei der Sitzmeditation grundsätzlich weder auf den Geist noch auf Reinheit oder Bewegungslosigkeit konzentriert.[23] Der Sanskritausdruck Dhyāna (Betrachtung, Versenkung, Meditation) bezieht sich auf die fünfte der zehn Vollkommenheiten (Pāramitā). Hier wird dafür im Chinesischen der Ausdruck Chán geprägt, was dann später im Japanischen zu Zen, in Korea zu „Seon“ und in Vietnam zu „Thien“ wurde.[24] Der Patriarch unterscheidet zwischen äußerer und innerer Konzentration. Äußere Merkmale zu transzendieren wird als Meditation (Chán) gesehen, innerlich ungestört zu sein wird dagegen als Samadhi (chinesisch Ding) bezeichnet.[25]
Im sechsten Kapitel geht es um Reue: Irrtum, Nichtwissen, Anmaßung usw. gilt es zu bereuen (Chen) und daraus für die Zukunft (Fu) zu lernen, sich von allem Schlechten fernzuhalten. Im sechsten und siebten Kapitel werden die buddhistischen Lehren in Dialogen und Anekdoten von Begegnungen vertieft und mit Versen und Aufzählungen von Gelübden ausgestaltet.
Die Südschule der blitzartigen Erleuchtung
Huineng lebte und lehrte inzwischen im Baolin-Tempel in Changzhou. Shenxiu, der frühere Hauptmönch aus der Selbstbiographie in Kapitel 1 des Plattform-Sutras, lehrte dagegen im Yuquan-Kloster in Hubei (Dangyang) und entwickelte sich zum Oberhaupt der Nordschule.
Das achte Kapitel illustriert lebendig die Auseinandersetzung zwischen der Nordschule und der Südschule. Es werden legendenhaft Anekdoten erzählt, die die Südschule in ein gutes Licht rücken sollen. Zunächst schickt Shenxiu seinen Jünger Chi Shing zum Ausforschen in das Kloster von Huineng. Dort wird Chi Shing allerdings in einem Dialog vom Ansatz der Südschule überzeugt und daraufhin selbst Anhänger von Huineng. Die anderen Anekdoten folgen einem ähnlichen Muster. Auch ein Mord wird geplant, doch der Sechste Patriarch entgeht dem Tod wie durch ein Wunder.[26]
Es folgt im neunten Kapitel der Bericht über eine förmliche Einladung Huinengs zum Kaiserhof, auch um die Spaltung der Schulen zu befrieden. Huineng lehnt aus gesundheitlichen Gründen ab, gibt dem Boten aber Belehrungen mit auf dem Weg und wird schließlich vom Kaiserpaar gelobt. Das zehnte Kapitel heißt Letzte Belehrungen. Der Patriarch schart seine Jünger um sich und spricht über seinen Tod. In Listen werden wesentliche buddhistische Lehren zusammenfassend in Erinnerung gebracht. Huineng kündigt sein kommendes Eintreten in das Parinirvana[27] an und verfasst wieder ein längeres Gedicht. Er schließt die Kette der Dharmaübertragung, mit ihm endet also die Reihe der Patriarchen. Es folgen weitere Belehrungen und Gedichte. Dann folgt eine Schilderung des Todes des Sechsten Patriarchen.[28]
Kernaussagen
Das Plattform-Sutra beinhaltet folgende wesentliche Konzepte:
- Das Sutra betont die Bedeutung der direkten Wahrnehmung der eigenen wahren Natur, die als zentral für die Erleuchtung gilt, und relativiert die Bedeutung der Sitzmeditation für die Erleuchtung.[29]
- Es wird die Einheit[30] von Meditation (Chán/Dhyāna/Samadhi) und Weisheit (Prajñā) als grundlegend für die Erleuchtung beschrieben, wobei Meditation als die Essenz der Weisheit und Weisheit als Folge der Meditation betrachtet wird.
- Das Sutra betont die plötzliche Erleuchtung als eine spontane und unerwartete Erfahrung, die nicht durch theoretisches Wissen oder rituelle Praktiken erreicht werden kann.[31]
Wirkung und Übersetzungen

Die Zeit nach dem Tod Huinengs bildete eine wichtige Phase in der Konsolidierung des Chan. Mit dem Plattform-Sutra gab der sechste Patriarch Huineng dem bis dahin noch stark unter indischem Einfluss stehenden Buddhismus eine besondere chinesische Prägung. Er wird deshalb als der eigentliche Vater des chinesischen Zen angesehen.[32] Im Verlauf der Geschichte setzte sich die Südschule des Plattform-Sutras durch. Alle noch existierenden Schulen des Zen gehen auf Huineng als sechsten Patriarchen zurück. Daher ist auch der japanische Begriff Satori heute immer noch als plötzliches Erwachen zur wahren Wirklichkeit definiert.[33]
Um 820 n. Chr. führte der Seon-Meister Doui die Lehren des sechsten Patriarchen in Korea ein. Der Name von Douis Orden, Jogye, stammt von dem Dorf, in dem sich Huinengs Heimat-Tempel, der Nanhua-Tempel, befindet.[34] Über Korea kam es in Japan zu einer Blüte des Zen in dieser Tradition.
Die von den Philosophen Wang Yangming und Lu Jiuyuan in der Zeit der Ming-Dynastie entwickelte idealistische Richtung des Neokonfuzianismus wurde vom Plattform-Sutra stark beeinflusst.[35] Wang Yangming hatte eine buddhistisch durch das Sutra beeinflusste Erziehung genossen, so dass seine Philosophie starke Einflüsse dieser Richtung zeigt.
Wegen der bewegten Entstehungs- und Redaktionsgeschichte ist es keine Überraschung, dass mehrere verschiedene Versionen des Plattform-Sutras erhalten sind. Es gibt nicht nur die um 1900 entdeckten Handschriften des Sutras in Dunhuang und die Zongbao-Version, die im Taishō-Kanon enthalten ist, sondern auch mehrere andere Ausgaben, die in Japan gefunden wurden, sodass es mittlerweile mindestens sieben verschiedene Versionen des Plattform-Sutras gibt.[36] Einige dieser Textfassungen unterscheiden sich erheblich voneinander (siehe oben, Kapitel Entstehung und Textgeschichte).
Der Fließtext der späteren Dunhuang-Fassung wurde 1923 von Yabuki Keiki (1879–1939) in 57 Abschnitte eingeteilt. Im Jahr 1934 veröffentlichte D. T. Suzuki eine Ausgabe, die auf dem Text aus den Mogao-Grotten in Dunhuang basierte, jedoch Korrekturen aus der Zongbao-Ausgabe enthielt. 1963 wurde das Sutra von Wing-tsit Chan und 1967 von Philip B. Yampolsky ins Englische übersetzt.
1971 übersetzte Hsuan Hua das Sutra basierend auf dem Zongbao-Text für die Buddhist Text Translation Society. Der Zongbao-Text ist die heute übliche kanonische Fassung mit 10 Kapiteln.[37]
Ausgaben (Auswahl)
- deutschsprachig[38]
- Wei-Lang[39]: Das Sutra des Sechsten Patriarchen. Ins Englische von Wong Mou-Lam, ins Deutsche übertragen und herausgegeben von Raoul von Muralt. Origo-Verlag, Bern 1958.
- Das Sutra des Sechsten Patriarchen: Das Leben und die Zen-Lehre des chinesischen Meisters Hui-neng. Übersetzung ins Deutsche von Ursula Jarand mit Kommentaren von Morinaga Sōkō. Schirner, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-89767-605-3.
- Plattform-Sutra. Deutsch von Guido Keller und Taro Yamada. Angkor Verlag, Frankfurt am Main 2019, ISBN 978-3-943839-54-8.
- englischsprachig
- The Platform Scripture. Herausgegeben und übersetzt von by Wing-tsit Chan. St. John’s University Press, New York 1963
- The Platform Sutra of the Sixth Patriarch. Herausgegeben von John McRae, übersetzt vom Chinesischen von Zongbao. Numata Center for Buddhist Translation and Research, Berkeley 2000, ISBN 1-886439-13-3.
- The Sixth Patriarch’s Dharma Jewel Platform Sutra. Aus dem Chinesischen von Zhongbao, herausgegeben von Heng Sure und Martin Verhoeven. Buddhist Text Translation Society, Burlingame 2014, ISBN 978-1-60103-070-2.
Literatur
- Philip B. Yampolski: The platform sutra of the sixth patriarch: the text of the Tun-huang manuscript with translation, introduction, and notes (= Records of civilization. Band 76). Columbia University Press, New York 1967, ISBN 0-231-08361-0.
- Heinrich Dumoulin: Geschichte des Zen-Buddhismus. Band I: Indien und China. Francke, Bern 1985, ISBN 3-7720-1554-9; Band II: Japan. Francke, Bern 1986, ISBN 3-317-01596-9.
- John Jorgensen: Inventing Hui-neng, the Sixth Patriarch. Hagiography and Biography in Early Ch’an (= Sinica Leidensia. Band 68). Brill, Leiden 2005, ISBN 90-04-14508-7.
- Morten Schlütter: Transmission and Enlightenment in Chan Buddhism Seen Through the Platform Sūtra. In: Chung-hwa Buddhist Journal. Nummer 20, 2007, S. 379–410 (Onlineversion).
Weblinks
- Legends in Chan: the Northern/Southern Split, Hui-neng and the Platform Sutra (PDF; 152 kB, englisch)