Plop!

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Plop! – Die lustige Zeitschrift war ein Comic-Magazin aus dem Moewig-Verlag.

Das komplett in Farbe gedruckte Heft erschien in den Jahren 1968 bis 1969 alle 14 Tage und kostete 90 Pfennig. Insgesamt erschienen 22 Hefte.

Ihr Debüt hatte die Hauptfigur Plop, ein rot-grün geflecktes, zwiebelförmiges Fantasiewesen mit jeweils zwei Armen und Beinen sowie blattähnlichen Haaren, schon 1964 in der kurzlebigen Comiczeitschrift Max + Molly[1] gegeben unter der Regie von Max Reindl und Josef Dachsel, zwei ehemaligen Redakteuren von Fix und Foxi, die sich mit einem eigenen Atelier selbstständig machten.[2] Insgesamt erschienen dort 25 Episoden unter dem Titel Plop – das Ding vom anderen Stern, dazu zwei Titelbilder. Zeichner war bereits damals wie auch später in Plop! der Deutsche Franz Roscher[3], der nach einer leitenden Funktion ebenfalls im Hause Rolf Kauka in den 1950er- und frühen 1960er-Jahren sowie einem kurzen Gastspiel ab Anfang 1966 im Comic-Magazin Felix (er zeichnete hier die Serie „Wups und Waldi“) aus dem Bastei-Verlag zu Moewig stieß.

Neben der Titelserie enthielt jedes Heft von Plop! zudem die surreal angehauchten Abenteuer mit der Kiste, von Tschiko und den Trolls. Redaktionell und gestalterisch betreut wurde es wiederum vom Atelier Reindl Dachsel, namentlich die Serien Plop und Die Kiste. Die beiden zeichneten etwa zur gleichen Zeit auch für die frühen Ausgaben des Comic-Magazins Tom Berry verantwortlich.

Neben reinen Comicgeschichten enthielt das Magazin noch andere Beiträge. So erschien beispielsweise in den Heften 15 und 16 eine illustrierte Tiergeschichte von Direktor Alfred Zoll aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn.

Die Titelfigur Plop hatte im Jahre 1969 eigene Geschichten im Comicheft „POPEYE - Der Spinatmatrose“, welches ebenfalls bei Moewig erschien.

Einzelnachweise

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