Prasdorf

Gemeinde im Kreis Plön, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Prasdorf ist eine Gemeinde im Kreis Plön in Schleswig-Holstein.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Prasdorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Prasdorf hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 54° 23′ N, 10° 18′ O
Bundesland:Schleswig-Holstein
Kreis: Plön
Amt: Probstei
Höhe: 20 m ü. NHN
Fläche: 4,77 km²
Einwohner: 462 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24253
Vorwahl: 04344
Kfz-Kennzeichen: PLÖ
Gemeindeschlüssel: 01 0 57 060
Adresse der Amtsverwaltung: Knüll 4
24217 Schönberg
Website: www.prasdorf.de
Bürgermeister: Matthias Gnauck (WGP)
Lage der Gemeinde Prasdorf im Kreis Plön
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Geografie

Geografische Lage

Das Gemeindegebiet von Prasdorf erstreckt sich im südlichen Hinterland der Kieler Förde im nordwestlichen Teilbereich des Naturraums Ostholsteinisches Hügel- und Seenland (Haupteinheit Nr. 702) etwa 15 km östlich von Kiel.[2][3] Der Bachlauf der Hagener Au bildet größtenteils die westliche Gemeindegrenze ab;[4] Die Tal­lage ist Teil des Landschaftsschutzgebietes Hagener Au von Probsteierhagen bis zur Einmündung in die Ostsee und Umgebung sowie die Ostseeküste zwischen Laboe und Stein.[5] Die Hagener Au und deren Uferbereiche im Gemeindegebiet sind Teil des europäischen NATURA 2000-Schutzgebietes FFH-Gebiet Hagener Au und Passader See.

Gemeindegliederung

Siedlungsgeografisch gliedert sich die Gemeinde in die Wohnplätze des namenstiftenden Dorfes und die Häusergruppe Hagener Weg.[6]

Nachbargemeinden

Unmittelbar angrenzende Gemeindegebiete von Prasdorf sind:[2]

Lutterbek
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Barsbek,
Passade
Probsteierhagen

Geschichte

Der Ort wurde 1240 erstmals erwähnt.

Im Jahr 1994 erreichte die Gemeinde den ersten Platz auf Kreis- und Landesebene im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden. Im Bundeswettbewerb wurde sie im folgenden Jahr mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.

Die Gemeinde gehörte dem Amt Probstei-West an. Seit dessen Auflösung zum 1. Juni 1970 ist sie Teil des Amts Probstei.[7]

Politik

Gemeindevertretung

Wahlbeteiligung: 69,0 Prozent
 %
80
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60
50
40
30
20
10
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23,1 %
76,9 %
WGPb
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
b Wählergemeinschaft Prasdorf
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt neun Sitze vergeben. Von diesen erhielt die Wählergemeinschaft Prasdorf sieben Sitze und die SPD zwei Sitze.

Wappen

Blasonierung: „Durch einen goldenen Wellenbalken von Blau und Grün schräglinks geteilt. Oben ein abgebrochener goldener Krummstab, unten zwei begrannte goldene Getreideähren.“[9]

Wirtschaft und Verkehr

Blick zum Dorf

Die Wirtschaft in der Gemeinde ist überwiegend von der Urproduktion der Landwirtschaft und dem Tourismus geprägt.

Die Gemeinde liegt an der Straßenverbindung zwischen Probsteierhagen (Anschluss an der schleswig-holsteinischen Landesstraße 50) und Lutterbek (Bundesstraße 502).[2]

Mit Prasdorf verbunden

Die Bäuerin und Widerstandskämpferin Lilli Arp, geborene Havemeister (1889–1965), wurde in Prasdorf geboren und wuchs dort auf. Ab 1931 bewirtschaftete sie den elterlichen Hof Havemeister (Hufe 22, Hörn 7). Um ihr Leben zu würdigen, wurde 2015 – anlässlich ihres 50. Todestages – ein Gedenkstein für sie enthüllt.

Vom 1. Oktober 1945 bis zum 9. August 1946 nahm sie ihre Tochter Käthe Bockelmann, geborene Arp (1908–1989), mit deren Söhnen bei sich auf. Im Prasdorfer Schülerverzeichnis findet sich für 1946 eine Eintragung zu Jürgen Bockelmann, dem späteren Sänger Udo Jürgens.[10][11]

Commons: Prasdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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