Prerod
slowenische Partei aus dem mitte-links Spektrum
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Prerod – Stranka Vladimirja Prebiliča (deutsch Wiedergeburt – Partei von Vladimir Prebilič, kurz Prerod oder PVP) ist eine slowenische Partei, die 2025 gegründet wurde und dem mitte-linken Spektrum sowie Linksliberalismus zugeordnet wird.
| Prerod – Stranka Vladimirja Prebiliča Wiedergeburt – Partei von Vladimir Prebilič | |
|---|---|
| Parteivorsitzender | Vladimir Prebilič |
| Generalsekretär | Brane Golubović |
| Stellvertretender Vorsitzender | Klemen Grošelj |
| Gründung | 15. Oktober 2025 |
| Hauptsitz | Ljubljana |
| Ausrichtung | Sozialliberalismus, Pro-Europäismus |
| Farbe(n) | Purpur, Magenta, Grün |
| Sitze Nationalversammlung | 0 / 90 (0,0 %) |
| Sitze EU-Parlament | 1 / 9 (11,1 %) |
| EP-Fraktion | G/EFA |
| Website | prerod.si |
Geschichte und Hintergrund
Vladimir Prebilič war als parteiloser Kandidat für die Präsidentschaftswahl in Slowenien 2022 bei der kurz zuvor als Partei gegründeten grünen Partei VESNA – zelena stranka, für die er als Vierter im 1. Wahlgang mit 10,6 % der gültigen Stimmen die Stichwahl verpasste, sowie bei der Europawahl in Slowenien 2024 als Spitzenkandidat angetreten,[1] mit 10,54 % der Stimmen errang er eines der neun slowenischen Abgeordnetenmandate im Europaparlament.
Bereits kurz nach der Europawahl 2024 kamen Spekulationen auf, dass Prebilič eine eigene Partei gründen wolle.[2][3][4] Tatsächlich kündigte er die Gründung einer neuen politischen Partei im Sommer 2025 an, mit der er an der Parlamentswahl in Slowenien 2026 teilnehmen wolle, und im Oktober 2025 des Jahres folgte der Gründungskongress, bei dem die Gremien gewählt und das Grundsatzprogramm beschlossen wurde.[5] Prominente Politiker wie unter anderem der vormalige Europaparlamentsabgeordnete Klemen Grošelj, der vormalige Gesundheitsminister Janez Poklukar, der vormalige Finanzminister Andrej Bertoncelj sowie der vormalige Bildungsminister Jernej Pikalo – zeitweise in die Gründung der im Herbst 2024 entstandenen Partei Demokrati involviert – gehörten zu den Gründungsmitgliedern.[6] Dabei wurde er insbesondere von VESNA, von wo er zur Aufgabe seines über die Parteiliste errungenen Europaparlamentsmandats aufgerufen wurde, sowie der Linkspartei Levica aufgrund der weiteren Fragmentierung der politischen Landschaft kritisiert.[7] Bei der Parlamentswahl in Slowenien 2026 erhielt die Partei über 3 % der Stimmen, verpasste aber den Sprung über die 4-Prozent-Hürde und damit den Einzug in die Nationalversammlung.
Wahlergebnisse
Državni zbor
| Jahr | Wahl | Anzahl Stimmen |
% Stimmen |
Anzahl Sitze |
+/- |
|---|---|---|---|---|---|
| 2026 | 35.976 | 3,05 | 0 / 90 (0,0 %) |
Neu |
Weblinks
- Offizielle Internetseite (slowenisch)