Pretrobruck

Ortschaft im Bezirk Zwettl From Wikipedia, the free encyclopedia

Pretrobruck (früher auch Breitenbruck oder Breterbruck) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Arbesbach im Bezirk Zwettl in Niederösterreich mit 70 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025)[1].

Schnelle Fakten
Brunn (Dorf)
Ortschaft Pretrobruck
Katastralgemeinde Pretrobruck
Pretrobruck (Österreich)
Pretrobruck (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Zwettl (ZT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Zwettl
Pol. Gemeinde Arbesbach
Koordinaten 48° 29′ 24″ N, 15° 0′ 59″ Of1
Höhe 765 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 70 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 3,06 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06749
Katastralgemeindenummer 24168
Bild
Höllfall nordwestlich von Pretrobruck
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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Geografie

Das Dorf östlich von Arbesbach befindet sich am Scheitel zwischen dem Großen Kamp und dem Kleinen Kamp und entwässert auch in beide Gewässersysteme. Pretrobruck ist über die Königswiesener Straße erreichbar, die durch den Ort führt. Vom Ort kann auch der Der Höllfall angefahren werden, ein Kaskade mehrerer Wasserfälle, die begehbar sind. Die Ortschaft umfasst 23 Adressen.[2] Zur Katastralgemeinde zählte auch die heute nicht mehr existente Höllmühle, eine erstmals 1391 erwähnte und in den 1960ern aufgegebene Wassermühle.

Geschichte

Schweickhardt beschrieb die Bewohner als gut bestiftete Landbauern und einigen Kleinhäuslern, die Ackerbau und Viehzucht betrieben, Letzteres aber nur mit mittelmäßigem Erfolg und ohne Stallfütterung. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 18 Häusern genannt, das nach Arbesbach eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Arbesbach besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[3]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Pretrobruck ein Gastwirt und mehrere Landwirte ansässig.[4] Um 1850 konstituierte sich der Pretrobruck als selbständige Ortsgemeinde; Im Jahr 1970 vereinigte sich der Ort mit Arbesbach und Wiesensfeld zur heutigen Gemeinde Arbesbach.[5]

Sehenswertes

  • Höllfall, im Flussbett des Kamps liegende Granitblöcke zwängen diesen durch Spalten und Klüfte (Naturdenkmal)

Literatur

  • Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 89 (Ausgabe 1769; Breitenbruck in der Google-Buchsuche).
  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Manhardsberg. 6 von 34 Bänden. 4. Band: Gars bis Drosendorf. Anton Benko, Wien 1840, S. 183 (PretrobruckInternet Archive).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 379.

Einzelnachweise

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