Preussenelektra
deutsches Kernenergieunternehmen
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Die Preussenelektra GmbH (Eigenschreibweise PreussenElektra) mit Sitz in Hannover ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der E.ON SE und wickelt alle Kernkraftaktivitäten nach dem Atomausstieg 2023 in Deutschland ab.
| Preussenelektra GmbH | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 3. April 2000 als E.ON Kernkraft GmbH |
| Sitz | Hannover, Deutschland |
| Leitung | Guido Knott (Vorsitzender der Geschäftsführung) |
| Mitarbeiterzahl | 2300 (2016) |
| Umsatz | 2,220 Mrd. Euro (E.ON Kernkraft GmbH, 2016)[1] |
| Branche | Energieversorger |
| Website | www.preussenelektra.de |
Preussenelektra entstand im Juli 2016 durch Umfirmierung aus der E.ON Kernkraft GmbH in Anlehnung an die im Jahr 2000 auf E.ON fusionierte Preussenelektra AG. Dies geschah, um die nach Abspaltung von Uniper bei E.ON verbliebenen Atomkraftaktivitäten von den restlichen betriebenen Geschäftsfeldern eindeutig abzugrenzen.[2]
Stillgelegte Kernkraftwerke
- Kernkraftwerk Brokdorf (80 %), Brokdorf, Schleswig-Holstein; stillgelegt am 31. Dezember 2021
- Kernkraftwerk Brunsbüttel (33,3 %), Brunsbüttel, Schleswig-Holstein; stillgelegt am 21. Dezember 2018
- Kernkraftwerk Grafenrheinfeld, Grafenrheinfeld, Bayern; stillgelegt am 27. Juni 2015
- Kernkraftwerk Grohnde (83,3 %), Grohnde, Niedersachsen; stillgelegt im Dezember 2023
- Kernkraftwerk Isar 1, Essenbach, Bayern; stillgelegt im Jahr 2017
- Kernkraftwerk Isar 2 (75 %), Essenbach, Bayern; stillgelegt am 21. März 2024
- Kernkraftwerk Krümmel (50 %), Geesthacht, Schleswig-Holstein; stillgelegt im Juni 2024
- Kernkraftwerk Stade (66,7 %), Bassenfleth, Niedersachsen; stillgelegt im Februar 2005
- Kernkraftwerk THTR-300 (17,3 %), Hamm, Nordrhein-Westfalen; stillgelegt im Jahr 1989
- Kernkraftwerk Unterweser, Nordenham, Niedersachsen; stillgelegt am 18. März 2011
- Kernkraftwerk Würgassen, Würgassen, Nordrhein-Westfalen, stillgelegt im April 1997
