Private Wings

deutsche Charterfluggesellschaft From Wikipedia, the free encyclopedia

Private Wings ist eine deutsche Charterfluggesellschaft mit Sitz am Flughafen Berlin (Schönefeld, Brandenburg) und Basis auf dem Fliegerhorst Ingolstadt/Manching sowie Stationen in Braunschweig, Stuttgart und Prag.

Schnelle Fakten
Private Wings Flugcharter GmbH
Logo der Private Wings
Dornier 328-100 der Private Wings
IATA-Code: JW
ICAO-Code: PWF
Rufzeichen: PRIVATE WINGS
Gründung: 1991
Sitz: Schönefeld, Deutschland Deutschland
Heimatflughafen: Fliegerhorst Ingolstadt/Manching
Unternehmensform: GmbH
Leitung: Peter Gatz (CEO), Lisa Marie Erb (CCO)
Mitarbeiterzahl: ca. 100 (2025)
Flottenstärke: 10 (+ 5 Bestellungen)
Ziele: national und international
Website: privatewings.aero
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Geschichte

Private Wings wurde 1991 von Peter Paul Gatz und Andreas Wagner gegründet. Der erste Flug am 31. Januar 1991 war ein Ambulanzflug und wurde mit einer Piper PA-42 Cheyenne durchgeführt. Über die Jahre entwickelte sich das Unternehmen als Anbieter für Werksflugverkehr, Charterflüge für Geschäfts- und Urlaubsreisen sowie Frachtflüge. Das Kerngeschäft besteht jedoch überwiegend in Shuttleflügen für die Automobilindustrie. Private Wings befördert mehr als 100.000 Fluggäste im Jahr.[1]

In den Sommermonaten führt Private Wings regelmäßig Charterflüge durch, die teilweise auch vom Fliegerhorst Ingolstadt/Manching starten. In der Sommersaison 2025 verbindet Private Wings im Auftrag von Reiseveranstaltern die Flughäfen Mannheim und Altenrhein mit den Urlaubsdestinationen Sylt, Heringsdorf, Olbia, Elba und Brac.

Private Wings soll Erstkunde der neuen D328eco von Deutsche Aircraft werden.[2]

Flotte

Beechcraft 1900D der Private Wings

Aktuelle Flotte

Mit Stand Juni 2025 besteht die Flotte der Private Wings aus zehn Flugzeugen: [3][4]

Weitere Informationen Flugzeugtyp, Anzahl ...
Flugzeugtyp Anzahl bestellt Anmerkungen Sitzplätze
Beechcraft 1900D 01 18
Dornier 328-100 09 32
D328eco 5[5] Auslieferung ab 2027 40
Gesamt 10 5
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Ehemalige Flugzeugtypen

Zwischenfälle

  • Am 19. Februar 1996 stürzte eine Cessna 550 Citation II, Luftfahrzeugkennzeichen D-CASH, bei Freilassing während des Anfluges auf den Flughafen Salzburg in ein Waldstück. Der Untersuchungsbericht ergab, dass die Maschine die notwendige Mindestgeschwindigkeit für die Steuerung des Flugzeuges unterschritt und über die rechte Tragfläche abkippte. Nach dem Aufschlag brannte das Wrack vollständig aus. Acht Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder kamen bei dem Unfall ums Leben. Das betroffene Flugzeug war zu diesem Zeitpunkt verleast an die Alp-Air Luftfahrt Verwaltungs-GmbH. Private Wings war aber für die Crew, Passagiere und Versicherung verantwortlich (siehe auch: Absturz einer Cessna 550 bei Freilassing 1996).[6][7]
  • Am 19. März 2001 wurde eine Beechcraft B350 Super King Air (Luftfahrzeugkennzeichen D-CINA) bei einem Überprüfungsflug schwer beschädigt. Nach dem Start in Berlin-Tempelhof geriet die Maschine bei einem Überziehungsmanöver in der Nähe des Funkfeuers Fürstenwalde ins Trudeln und konnte nur knapp vor einem Absturz bewahrt werden. Beide Piloten blieben unverletzt. Durch den extremen Flugzustand kam es zu Verformungen an der Flugzeugzelle, was zur Ausmusterung der Maschine führte.[8]

Siehe auch

Commons: Private Wings – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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