Priziac

französische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

Priziac (bretonisch: Prizieg) ist eine französische Gemeinde mit 1037 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Gemeindeverband Roi Morvan Communauté.

Schnelle Fakten Prizieg ...
Priziac
Prizieg
Priziac (Frankreich)
Priziac (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Bretagne
Département (Nr.) Morbihan (56)
Arrondissement Pontivy
Kanton Gourin
Gemeindeverband Roi Morvan Communauté
Koordinaten 48° 4′ N,  24′ W
Höhe 56–230 m
Fläche 44,63 km²
Einwohner 1.037 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 23 Einw./km²
Postleitzahl 56320
INSEE-Code
Website http://www.priziac.com
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Geographie

Priziac liegt im Nordwesten des Départements Morbihan und gehört zum Pays du Roi Morvan.[1]

Nachbargemeinden sind Plouray im Nordosten, Saint-Tugdual und Le Croisty im Osten, Saint-Caradec-Trégomel im Südosten, Berné und Meslan im Süden, Le Faouët im Westen sowie Langonnet im Nordwesten.

Der Ort selber liegt etwas abseits von wichtigen Durchgangsstraßen. Sieben Kilometer westlich von Priziac führt die D769 von Saint-Pol-de-Léon nach Lorient vorbei. Wichtige überregionale Straßenverbindungen wie die N164 und N165 sind weit entfernt.

Die bedeutendsten Gewässer sind die Flüsse Ellé und Aër sowie die Bäche Kerguerizen, Corrogant und Kervazo. Teilweise bilden diese auch die Gemeindegrenze. Westlich der Ortschaft Priziac liegt der See Lac du Bel Air. Auf Gemeindegebiet gibt es zudem noch mehrere Teiche.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr19621968197519821990199920062019
Einwohner186216401367121010749861025967

Geschichte

Die Gemeinde gehörte zur bretonischen Region Bro Gwened (frz. Vannetais) und innerhalb dieser Region zum Gebiet Bro Bourlet (frz. Pays Pourlet) und teilt dessen Geschichte. Priziac war von 1793 bis zu dessen Auflösung 1801 Hauptort eines eigenen Kantons. Seitdem ist die Gemeinde dem Kanton Le Faouët zugeteilt.[2]

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche Saint-Beheau aus dem 12. Jahrhundert; restauriert im 19. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Nicolas in Kerviguen aus dem 15. und 16. Jahrhundert
  • Kapelle Notre-Dame in Lotavy aus dem 16. und 17. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Yves in Kergoat aus dem Jahr 1881
  • Kapelle Notre-Dame-de-Poulcen (auch Notre-Dame de Poubrum) mit Brunnen aus dem 19. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Guénolé südlich von Botquenven aus dem 17. Jahrhundert
  • Das Galeriegrab von Botquenven ist stark beschädigt. Übrig bleiben nur einige Orthostaten und ein verkippter Deckstein. Der Gang ist 6,0 m lang und 2,00 m breit.
  • Kapelle La Madelaine; ursprünglich am Schloss Bel Air, heute in verkleinerter Form im Ortsteil Pellan
  • Kapelle in Poulran aus dem Jahr 1851
  • Brunnen Notre-Dame in Lotavy
  • Ruinen des Schlosses Bel-Air
  • Herrenhaus von Le Plascaër aus dem 18. Jahrhundert
  • zahlreiche ältere Bauten wie die Häuser in Petit-Carnal und Grand-Carnal, in Restelegan, in der Rue Voen und das Haus Mont-Louis bei der Dorfkirche

Quelle:[3][4]

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Morbihan. Flohic Editions, Band 1, Paris 1996, ISBN 2-84234-009-4, S. 264–269.

Einzelnachweise

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