Project CARS 3

Computerspiel aus dem Jahr 2020 From Wikipedia, the free encyclopedia

Project CARS 3 ist ein Rennspiel der Slightly Mad Studios. Der Nachfolger von Project CARS und Project CARS 2 erschien am 28. August 2020 für Windows, PlayStation 4 und Xbox One. Im Vergleich zu den Vorgängern legt das Computerspiel weniger Fokus auf realistische Simulation, was von Rezensenten gemischt aufgenommen wurde. Seit August 2025 wird Project CARS 3 nicht mehr über Online-Vertriebsplattformen verkauft. Die Online-Dienste des Spiels wurden Ende Februar 2026 abgeschaltet.

Schnelle Fakten Entwickler, Publisher ...
Project CARS 3
Entwickler Slightly Mad Studios
Publisher Bandai Namco
Veröffentlichung 28. August 2020
Plattform Windows, PlayStation 4, Xbox One
Genre Rennspiel
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Gamepad, Tastatur, Lenkrad
Medium Blu-ray Disc, digitale Distribution
Sprache Mehrsprachig
Altersfreigabe
USK
USK ab 0 freigegeben
USK ab 0 freigegeben
PEGI
PEGI ab 3 Jahren empfohlen
PEGI ab 3 Jahren empfohlen
PEGI-Inhalts­bewertung In-Game-Käufe
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Spielprinzip

Das Rennspiel bietet einen klassischen Karrieremodus, bei dem man in der Liga Road E beginnt. Jede Liga beinhaltet 16 Rennsportevents. Darunter sind klassische Rennen gegen KI-gesteuerte Fahrer, Fahrten um die schnellste Runde, Breakout und Tempomacher. Bei Breakout liegen Objekte auf der Strecke, die beim Zerstören Punkte geben. Ziel ist es innerhalb eines Zeitrahmens möglichst viele Punkte zu erreichen. Bei Tempomacher geht es darum, drei möglichst schnelle Runden zu fahren, deren durchschnittliche Rundenzeit in der Endwertung gezählt wird. Das Spiel enthält ein dynamisches Wettersystem.[1] Für das Fahren von Rennen gibt es Erfahrungspunkte und Spielwährung. Damit können neue Fahrzeuge und Upgrades der Fahrzeuge freigeschaltet werden.[2] Project CARS 3 umfasst auch einen Mehrspielermodus, bei dem eine Leistungswertung für Matchmaking herangezogen wird und ein Safety-Rating-System für faires Verhalten sorgen soll.[3] Das Spiel enthält in der Grundversion 211 Fahrzeuge und 49 Strecken aus 19 verschiedenen Ländern mit insgesamt 123 Streckenlayouts.[4]

Entwicklung und Veröffentlichung

Nach dem Erfolg von Project CARS 2 bestätigte CEO Ian Bell im Dezember 2018, dass Slightly Mad Studios an einem Nachfolger arbeiten, ohne dass ein konkreter Titel genannt wurde.[5] Wenig später gab Ian Bell bekannt, dass Project CARS 3 ein geistiger Nachfolger von Need for Speed: Shift werden solle. Der Simulationsaspekt sollte aber trotz der neuen Fokussierung nicht ins Hintertreffen geraten.[6] Project CARS 3 erschien am 28. August 2020 für PlayStation 4, Xbox One und PC.[7] Zwei Jahre später machte Ian Bell bekannt, dass er nach der Übernahme durch Codemasters nicht mehr bis in die kleinsten Details der Entwicklung involviert war. Zudem wollte das Team das Spiel eigentlich nicht Project CARS 3 nennen, worauf die Investoren aber bestanden, da es sich dann besser verkaufen sollte.[8] Nach der Übernahme von Codemasters durch Electronic Arts wurde im November 2022 die Einstellung der Project-CARS-Reihe bekannt gegeben.[9] Zuvor war mit Project CARS Go noch ein Ableger für Smartphones veröffentlicht worden. Ian Bell hatte die Firma im Oktober 2022 verlassen.[10] Der Verkauf von Project CARS 3 und seiner DLCs auf Steam wurde am 25. August 2025 nach fünf Jahren eingestellt. Die Online-Dienste waren noch bis 24. Februar 2026 verfügbar.[11]

Rezeption

Weitere Informationen Wertungsspiegel, Publikation ...
Wertungsspiegel
PublikationWertung
PS4WindowsXbox One
4Players63 %[3]70 %[3]63 %[3]
GamersGlobal8/10[12]
GameSpot7/10[13]7/10[13]7/10[13]
GameStar79/100[2]
IGN6/10[14]6/10[14]6/10[14]
MAN!AC74/100[15]74/100[15]
PC Games7/10[1]
Metawertungen
Metacritic70/100[16]68/100[17]69/100[18]
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Project CARS 3 erhielt gemischte Wertungen.[16][17][18] Das deutschsprachige PC-Spielemagazin GameStar lobte das Fortschrittsystem als motivierend, kritisierte aber, dass viele Realismus-Funktionen der Vorgänger gestrichen wurden und das Spiel für Simulationsfans so zu seicht sei.[2]

„Spaßiger Simcade-Racer, der weniger auf Realismus setzt als seine Vorgänger und in der Folge weniger Inhalt bietet.“

Sascha Penzhorn: GameStar[2]

PC Games lobte den Karriere-Modus als gut funktionierend, kritisierte aber Grafikfehler und ein unrealistischeres Fahrgefühl als bei Project CARS 2.[1] Sowohl die deutschsprachige als auch die britische Ausgabe von Eurogamer sprechen eine Empfehlung aus.[19][20] Eurogamer.de wertet den Mittelweg zwischen Simulation und Arcade im Fazit als richtig, kritisiert aber mangelnden Feinschliff.[19] Das Onlinemagazin 4Players vergab eine Wertung von 70 % für die PC-Version. Dort mache das Spiel noch die beste Figur. Für Virtual Reality wurde eine eigene Wertung von 69 % vergeben. Das Spiel sei flimmerig, biete „kaum Komfort-Optionen und keine sinnvoll angepassten Menüs“. Selbiges wurde auch noch einmal speziell für die Oculus Rift festgestellt, während man für Valve Index einen weiteren Prozentpunkt abzog, da das Spiel in höherer Auflösung noch matschiger aussehe. Die Konsolenversionen bekamen nur 63 %.[3]

„Knapp an der Blamage vorbei: Auf der Konsole stört die schlechte Kulisse massiv – zudem ist die KI nerviger und die Performance wankelmütig.“

Eike Cramer: 4Players[3]

Einzelnachweise

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