Provinz Pichincha

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Die Provinz Pichincha (span. Provincia de Pichincha) ist eine Provinz in Ecuador. Sie hat ca. 3,1 Millionen Einwohner (2022), von denen ein Großteil in der Hauptstadt Quito lebt. Die Provinz Pichincha ist nach dem Vulkan Pichincha benannt und liegt in der auch Sierra genannten ecuadorianischen Andenregion, zieht sich aber im Westen und Osten bis an den Fuß der Anden hin.

Schnelle Fakten Provinz Pichincha Provincia de Pichincha, Lage ...
Provinz Pichincha
Provincia de Pichincha
Lage
Lage in EcuadorGalápagosEsmeraldasCarchiImbaburaSucumbiosOrellanaNapoPichinchaSanto Domingo de los TsáchilasManabíCotopaxiTungurahuaBolívarLos RíosGuayasCañarChimborazoPastazaMorona SantiagoAzuaySanta ElenaEl OroLojaZamora Chinchipe
Lage in Ecuador
Die Provinz Pichincha in Ecuador
Koordinaten  15′ S, 78° 35′ W
Basisdaten
Hauptstadt Quito
Eingerichtet 25. Juni 1824
Gliederung 8 Kantone
Einwohnerzahl 3.089.473 (2022)[1]
– Anteil an Ecuador ca. 18,2 %
Fläche 9.453 km² (2022)[2]
– Anteil an Ecuador ca. 3,7 %
Bevölkerungsdichte 327 Einw./km²
Kennzeichen
Kfz-Kennzeichen P
Postleitzahl EC17
Vorwahl 02
ISO 3166-2 EC-P
Politik
Präfektin Paola Pabón
(2019–2027)
Nationalversammlung 19 von 151 Sitzen
Interaktive Karte
www.pichincha.gob.ec
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Lage

Die Provinz Pichincha grenzt im Norden an die Provinzen Imbabura und Esmeraldas, im Osten an die Amazonas-Provinzen Sucumbíos und Napo, im Süden an die Provinzen Cotopaxi und Los Ríos und im Westen an Santo Domingo de los Tsáchilas und Esmeraldas.

Geschichte

Die Provinz Pichincha wurde 1824 als eine der Verwaltungseinheiten von Groß-Kolumbien eingerichtet und erhielt mit der ecuadorianischen Verfassung von 1835 die Bezeichnung Provinz.

Im Oktober 2007 wurde der Kanton Santo Domingo de los Colorados aus der Provinz Pichincha als neue Provinz Santo Domingo de los Tsáchilas ausgegliedert.

Entwicklung der Einwohnerzahl der Provinz Pichincha bei landesweiten Volkszählungen zum jeweiligen Gebietsstand:

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
JahrEinwohner+/-
1950[3] 386.520
1962[4] 587.835 52,1 %
1974[5] 988.306 68,1 %
1982[6] 1.382.125 39,8 %
1990[7] 1.756.228 27,1 %
2001[8] 2.388.817 36 %
2010[9] 2.576.287 7,8 %
2022[1] 3.089.473 19,9 %
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Politik

Da der Präsident und das Innenministerium ihren Sitz in Quito haben, gibt es in der Provinz Pichincha keinen Gouverneur.

Wirtschaft

Quito ist als Hauptstadt auch Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum in Ecuador. Die übrige Provinz ist landwirtschaftlich geprägt. Der Kanton Cayambe ist aufgrund seiner Höhenlage am Äquator seit den 1990er Jahren ein Zentrum der internationalen Rosenproduktion.

Verkehr

Durch die Provinz führt von Norden nach Süden die Panamericana. In Quito befindet sich einer der beiden internationalen Flughäfen des Landes, der im Jahr 2013 neu eröffnete Aeropuerto Internacional Mariscal Sucre.

Kantone

Kantone

Die Provinz Pichincha ist heute in acht Kantone gegliedert. Diese sind in der Reihenfolge ihrer Einrichtung:

Weitere Informationen Name, Hauptort ...
Name Hauptort Einwohner
2022
Einwohner
2010
Fläche
[km²]
Bev.-Dichte
[Ew./km²]
Gründung
Quito Quito 2.679.722 2.239.191 4.201 638 1534
Mejía Machachi 101.894 81.335 1.411 72 1883
Cayambe Cayambe 105.267 85.795 1.201 88 1883
Pedro Moncayo Tabacundo 40.483 33.172 335 121 1911
Rumiñahui Sangolquí 107.904 85.852 135 797 1938
San Miguel de los Bancos San Miguel de los Bancos 13.661 17.573 855 16 1991
Pedro Vicente Maldonado Pedro Vicente Maldonado 15.475 12.924 619 25 1992
Puerto Quito Puerto Quito 25.067 20.445 696 36 1996
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Einzelnachweise

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