The Psychedelic Furs

britische New-Wave-Band From Wikipedia, the free encyclopedia

The Psychedelic Furs sind eine britische Rockband, die 1977 von den Brüdern Tim und Richard Butler in London gegründet wurde.

HerkunftLondon, England
Aktive Jahre1977–1991, ab 2000
Schnelle Fakten Allgemeine Informationen, Herkunft ...
The Psychedelic Furs
Tim und Richard Butler 2010 in Manchester

Tim und Richard Butler 2010 in Manchester

Allgemeine Informationen
Herkunft London, England
Genre(s) New Wave, Post-Punk, Alternative Rock
Aktive Jahre 1977–1991, ab 2000
Auflösung
Website thepsychedelicfurs.com
Gründungsmitglieder
Richard Butler
Tim Butler
Roger Morris (bis 1982)
Duncan Kilburn (bis 1982)
Paul Wilson (bis 1978)
Aktuelle Besetzung
Richard Butler
Tim Butler
Richard Good (seit 2009)
Amanda Kramer (seit 2002)
Paul Garisto (1983–1988, seit 2009)
Ehemalige Mitglieder
Mars Williams (1983–1989, 2005–2023)
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Geschichte

The Psychedelic Furs live im Jahr 2007

Die Psychedelic Furs wurden 1977 unter dem Namen RKO gegründet. Sie änderten ihren Namen zunächst in Radio, dann spielten sie mehrere Konzerte unter dem Namen The Europeans, nannten sich aber zur gleichen Zeit auch schon The Psychedelic Furs. Die Band bestand zu dieser Zeit aus Richard Butler (Gesang), seinem Bruder Tim Butler (Bass), Duncan Kilburn (Saxophon), Paul Wilson (Schlagzeug) und Roger Morris (Gitarre). 1979 verließ Wilson die Gruppe und wurde durch Vince Ely ersetzt. Mit John Ashton kam ein zweiter Gitarrist in die Band.

Die Psychedelic Furs vermischten Punk und Psychedelic Rock, was für diese Zeit ungewöhnlich war. Die Mischung klang poppiger als die der meisten Punkbands zu dieser Zeit. Auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum (1980) sind starke David-Bowie-Einflüsse zu erkennen. Im Vereinigten Königreich landeten sie mit dem Debüt in den Top 20 der Charts. Eine US-Pressung wurde zur gleichen Zeit veröffentlicht, erlangte aber nicht den ersehnten kommerziellen Erfolg.

1981 veröffentlichten sie ihr zweites Album Talk Talk Talk. In Amerika nicht sehr erfolgreich, wurden im Vereinigten Königreich sogar zwei Singles veröffentlicht: „Dumb Waiters“ und „Pretty In Pink“. Letzteres Lied diente als Inspiration für den gleichnamigen Film von Regisseur John Hughes.

1982 stiegen Morris und Kilburn aus. Die restlichen Mitglieder zogen in den Staat New York, wo sie mit dem Produzenten Todd Rundgren das Album Forever Now aufnahmen. Vince Ely schied nun auch aus der Besetzung aus. Mit Keith Forsey (Schlagzeug) wurden ein neues Mitglied gefunden.

1984 veröffentlichten die Furs das Album Mirror Moves. Mit der Single Heaven kamen sie in die britischen Top 40. 1986 nahmen sie eine neu überarbeitete Fassung ihres Lieds Pretty In Pink für den Soundtrack des gleichnamigen Films auf. Es wurde ihr erster Hit sowohl in England (Platz 18) als auch in Amerika (Platz 41).

Mit Midnight to Midnight schoben sie schnell ein Album nach, um von dem Erfolg zu profitieren. Mit „Heartbreak Beat“ konnten sie zum ersten Mal die Top 40 der Singlecharts in Amerika knacken. 1989 veröffentlichten sie das Album Book Of Days, welches wieder mehr in die härtere Richtung ging. Für dieses Album kehrte auch Vince Ely zurück in die Band. 1991 wurde das Album World Outside veröffentlicht.

1991 löste sich die Band auf, die Butler-Brüder gründeten Love Spit Love.

Reunion

2000 kam es zu einer Reunion der Band in der Besetzung Richard Butler (Gesang), Tim Butler (Bass), John Ashton (Gitarre) und dem Love Spit Love-Drummer Frank Ferrer. Die Furs tourten mehrfach, veröffentlichten aber kein neues Album.

2020 meldete sich die Band nach 29 Jahren mit einem neuen Album zurück. Made of Rain wurde von der Single You’ll Be Mine angekündigt und erschien am 31. Juli 2020.[1]

Mars Williams, von 1983 bis 1989 und dann wieder seit 2005 Saxophonist der Band, starb am 20. November 2023.[2]

Besetzung

Diskografie

Alben

Weitere Informationen Jahr, Titel Musiklabel ...
Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  CH  UK  US
1980 The Psychedelic Furs
CBS Records (CBS)
UK18
(6 Wo.)UK
US140
(7 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 7. März 1980
1981 Talk Talk Talk
CBS Records (CBS)
UK30
(9 Wo.)UK
US89
(14 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 6. Juni 1981
1982 Forever Now
CBS Records (CBS)
UK20
(6 Wo.)UK
US61
Gold
Gold

(32 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 24. September 1982
1984 Mirror Moves
CBS Records (CBS)
UK15
(9 Wo.)UK
US43
Gold
Gold

(27 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. August 1984
1987 Midnight to Midnight
CBS Records (CBS)
UK12
Silber
Silber

(5 Wo.)UK
US29
(27 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Februar 1987
1989 Book of Days
CBS Records (CBS)
UK74
(1 Wo.)UK
US138
(4 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 31. Oktober 1989
1991 World Outside
EastWest (WEA)
UK68
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 30. Juli 1991
2020 Made of Rain
Cooking Vinyl (CV)
DE47
(1 Wo.)DE
CH41
(1 Wo.)CH
UK13
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 31. Juli 2020
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grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Livealben

  • 1999: Radio One Sessions
  • 2001: Beautiful Chaos: Greatest Hits Live

Kompilationen

Weitere Informationen Jahr, Titel Musiklabel ...
Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 UK  US
1988 All of This and Nothing
CBS Records (CBS)
UK67
(2 Wo.)UK
US102
(8 Wo.)US
Erstveröffentlichung: August 1988
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Weitere Kompilationen

  • 1994: Here Came the Psychedelic Furs: B-Sides and Lost Grooves
  • 1996: In the Pink
  • 1997: Should God Forget: A Retrospective
  • 2003: Superhits
  • 2009: The Best of the Psychedelic Furs

Singles

Weitere Informationen Jahr, Titel Album ...
Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 UK  US
1981 Dumb Waiters
Talk Talk Talk
UK59
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 24. April 1981
Pretty in Pink
Talk Talk Talk
UK43
Silber
Silber

(5 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 19. Juni 1981
1982 Love My Way
Forever Now
UK42
Silber
Silber

(6 Wo.)UK
US44
(10 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 2. Juli 1982
1984 Heaven
Mirror Moves
UK29
(5 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 23. März 1984
The Ghost in You
Mirror Moves
UK68
(4 Wo.)UK
US59
(9 Wo.)US
Erstveröffentlichung: März 1984
Heartbeat
Mirror Moves
UK62
(6 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Oktober 1984
1986 Pretty in Pink (1986)
Pretty in Pink O.S.T.
UK18
(11 Wo.)UK
US41
(11 Wo.)US
Erstveröffentlichung: März 1986
Heartbreak Beat
Midnight to Midnight
UK79
(4 Wo.)UK
US26
(14 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Oktober 1986
1987 Angels Don’t Cry
Midnight to Midnight
UK85
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Januar 1987
1988 All That Money Wants
All of This and Nothing
UK75
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Juli 1988
1990 House
Book of Days
UK92
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 8. Januar 1990
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Weitere Singles

  • 1979: We Love You
  • 1980: Sister Europe
  • 1980: Mr. Jones
  • 1982: Danger
  • 1983: Run and Run
  • 1984: Here Come Cowboys
  • 1987: Shock
  • 1989: Should God Forget
  • 1991: Until She Comes
  • 1991: Don’t Be a Girl
  • 2001: Alive (For Once in My Lifetime)

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

  • Kanada Kanada
    • 1985: für das Album Mirror Moves
    • 1987: für das Album Midnight to Midnight
  • Neuseeland Neuseeland
    • 2022: für die Single Love My Way

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Weitere Informationen Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe(Land/Region, Aus­zeich­nungen, Ver­käu­fe, Quel­len), Silber ...
Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nungen, Ver­käu­fe, Quel­len)
Silber Gold Platin Ver­käu­fe Quel­len
 Kanada (MC)0! S  Gold20! P100.000musiccanada.com
 Neuseeland (RMNZ)0! S Gold10! P15.000radioscope.co.nz
 Vereinigte Staaten (RIAA)0! S  Gold20! P1.000.000riaa.com
 Vereinigtes Königreich (BPI)  Silber30! G0! P520.000bpi.co.uk
Insgesamt   Silber3   Gold5
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Die Musik im Film

Literatur

  • Stambler, Irwin: The Encyclopedia Of Pop, Rock And Soul. 3. überarbeitete Auflage, New York City, New York: St. Martin’s Press, 1989, S. 543f – ISBN 0-312-02573-4.

Quellen

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