Qeshm Air

iranische Fluggesellschaft From Wikipedia, the free encyclopedia

Qeshm Air (englisch; persisch هواپیمایی قشم; früher Qeshm Airlines) ist eine iranische Fluggesellschaft mit Sitz auf der Insel Qeschm und Basis auf dem Flughafen Qeschm.

Schnelle Fakten Qeshm Air هواپیمایی قشم ...
Qeshm Air
هواپیمایی قشم
Airbus A300-600R der Qeshm Air
IATA-Code: QB
ICAO-Code: QSM
Rufzeichen: QESHM AIR
Gründung: 1996
Sitz: Qeschm, Iran Iran
Drehkreuz: Flughafen Qeschm
IATA-Prefixcode: 237
Flottenstärke: 15
Ziele: national und international
Website: qeshm-air.com
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Geschichte

Iljuschin IL-76 der Qeshm Air

Qeshm Air wurde 1993 als Faraz Qeshm Airline gegründet und nahm 1996 den Flugbetrieb auf. Sie befand sich im Besitz von Babak Sandschani und wurde im Januar 2015 aufgrund von Korruptionsvorwürfen von der Islamischen Republik Iran beschlagnahmt.[1]

Flugziele

Qeshm Air führt Passagierflüge vom Qeschm nach Kisch und Teheran sowie in andere iranische und arabische Städte durch. Im Oktober 2016 erhielt die Gesellschaft von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit die Bewilligung für Flüge nach Europa.

Flotte

Aktuelle Flotte

Avro RJ85 der Qeshm Air

Mit Stand Oktober 2023 besteht die Flotte der Qeshm Air aus 15 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 28,1 Jahren:[2]

Weitere Informationen Flugzeugtyp, Anzahl ...
Flugzeugtyp Anzahl bestellt Anmerkungen
Airbus A300-600R 04 zwei inaktiv; EP-FQM mit Sonderbemalung Perspolis
Airbus A310-300 01 inaktiv
Airbus A320-200 03 eine inaktiv
Avro RJ100 04
Fokker 100 03 eine inaktiv
Gesamt 15
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Ehemalige Flugzeugtypen

Zwischenfälle

Qeshm Air verzeichnete in ihrer Geschichte einen Zwischenfall mit Todesopfern:[3]

  • Am 17. Mai 2001 verunglückte eine Jakowlew Jak-40 (Luftfahrzeugkennzeichen EP-TQP) mit 30 Personen inklusive des damaligen iranischen Transportministers und sieben Parlamentariern an Bord. Die Jak-40 war unterwegs von Teheran nach Gorgan, wo das Flugzeug wegen schlechten Wetters nicht landen konnte und auf den Flughafen Dascht-e Naz von Sari ausweichen sollte. Die Jak-40 wurde später im Elburs-Gebirge gefunden. Niemand überlebte den Absturz.[4]

Siehe auch

Commons: Qeshm Air – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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